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Freiburg bleibt auf der Strecke

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Die künftigen Engpässe im Bahnverkehr machen aus Sicht des Bundesrates einen weiteren Ausbau des Bahnnetzes unumgänglich. Bis 2035 will er deshalb 11,5 Milliarden Franken investieren – vor allem im Raum Zürich und in der Genferseeregion. Nicht berücksichtigt wird der Lötschberg. Ebenfalls auf der Strecke bleiben der Viertelstundentakt in der Agglomeration Freiburg, je eine neue Haltestelle in Agy und Avry sowie eine dritte Direktverbindung zwischen Lausanne und Bern. Am Freitag schickte der Bundesrat das Strategische Entwicklungsprogramm Bahninfrastruktur in die Vernehmlassung. 11,5 Milliarden ist eine grosse Zahl», sagte Verkehrsministerin Doris Leuthard vor den Medien. Doch die Nachfrage im Bahnverkehr werde bis 2040 um 50 Prozent steigen. Die Gelder sollten dazu dienen, das Angebot auf stark überlasteten Strecken zu verbessern. Vorgesehen ist etwa der Viertelstundentakt zwischen Bern und Zürich sowie Lausanne und Genf. Einen markanten Ausbau plant der Bundesrat auch zwischen Basel und Biel, Bern und Interlaken oder Luzern und Engelberg.

Der Freiburger Staatsrat Jean-François Steiert bewertete einerseits die Tatsache, dass sich der Bundesrat für die teurere von zwei Varianten ausgesprochen hat, positiv, er bedauerte andererseits, dass viele Projekte des Kantons nicht berücksichtig wurden. «Die Bevölkerung im Kanton Freiburg wird in den kommenden Jahren massiv wachsen. Wenn wir den zunehmenden Pendlerverkehr auffangen und nicht noch mehr Verkehr auf den Strassen wollen, müssen wir ausbauen.» Obwohl der Bund gewisse Projekte schon vor Jahren versprochen oder mit dem zweiten Agglo­programm absegnet hat, fühlt sich Steiert aber nicht versetzt: «Am Schluss geht es um die Verteilung des Kuchens. Und das ist eben ein permanenter Kampf.»

sda/rsa

Bericht Seite 16

«Am Schluss geht es um die Verteilung des Kuchens. Und das ist eben ein permanenter Kampf.»

Jean-François Steiert

Freiburger Staatsrat

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