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Freiburg bleibt zu Hause eine Macht

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Wenn man nicht gut spielt und trotzdem gewinnt, ist es immer ein gutes Zeichen für eine Mannschaft. Diesen Kommentar gab Freiburgs Trainer Ismaël Djelid nach dem insgesamt etwas glücklichen dritten Heim-Saisonsieg ab und bestätigte damit, dass sein Team trotz neun Zählern aus vier Spielen immer noch Luft nach oben hat. Wie bisher jedes Mal in dieser Saison hatten die Gäste am Samstag im St. Leonhard den besseren Start erwischt, am Schluss gingen aber erneut die Schwarz-Weissen als Sieger vom Platz. Ein Hauptgrund dafür sei der gute Charakter seiner noch jungen Truppe, so Djelid, aber auch taktische Umstellungen während des Spiels hätten das Ihre dazu beigetragen. Gegen Echallens begann Djelid mit einem 4/2/3/1, das aber wie gegen Portalban vor einer Woche nicht klappen wollte, und wechselte dann in der Pause auf ein einfacheres 4/4/1/1 mit praktisch zwei Stürmern. Und prompt bekam Freiburg nicht nur das Spielgeschehen besser in den Griff, sondern nutzte seine wenigen Möglichkeiten zu den zwei entscheidenden Toren. Das den Sieg sichernde 2:0 schoss Einwechselspieler Adan Rebronja (ex-Düdingen) in der Nachspielzeit. Im selben Masse wie sich der FCF mit zunehmender Spieldauer steigern konnte, liessen die Waadtländer Gäste, die im Schweizer Cup zu Beginn der Saison überraschenderweise noch den Challenge-League-Club Aarau hatten besiegen können, nach.

Echallens vergeigte eine mögliche Führung

«Wir hätten uns nicht beklagen können, wenn Echallens zur Halbzeit 3:0 geführt hätte, Chancen dazu hatten sie genug», meinte Djelid nach dem Spiel, während sein entnervter Antipode Alexandre Comisetti der Presse jeden Kommentar verweigerte. Bei den Gästen, die ohne ihren gesperrten Goalgetter Yassine El Allaoui antreten mussten, kam das neue Sturmduo Bersier/Begzadic in den ersten 45 Minuten zu einer Handvoll bester Tormöglichkeiten. Immer wieder brachten es die beiden jedoch fertig, aus wenigen Metern das zum Teil leere Tor zu verpassen. Das grösste Raunen durch die Reihen der knapp 300 Zuschauer ging acht Minuten vor der Pause, als Baptiste Bersier aus nur fünf Metern neben das Tor köpfelte. Fand doch einmal ein Schuss den Weg aufs Tor, so parierte der stark aufspielende Sléo Freiburghaus bestens. Die einzige Chance seitens der Freiburger war nach einer Viertelstunde ein Versuch von Jonatan Quintero, der jedoch das Tor der Waadtländer verpasste. So ging es mit einem für den späteren Sieger schmeichelhaften Remis in die Pause.

Quintero mit dem Game-Winning-Tor

Anfang Saison hatte FCF-Sportchef Bernard Joye den argentinischen Center Quintero mit einem Halbjahresvertrag in die Saanestadt geholt. Bisher hat dieser die Erwartungen mehr als erfüllt. Auch gegen Echallens sorgte er schlussendlich in der zweiten Halbzeit für die Entscheidung. Zuerst vergab er zwar nach gut einer Stunde allein vor Richard das sichere 1:0, diesen Aussetzer korrigierte er jedoch kurze Zeit später mit dem eminent wichtigen Führungstor. Nach einer schönen Passfolge über den in der Pause eingewechselten Bryan Marques liess er dem herauseilenden Keeper keine Chance. Obwohl die Freiburger danach hinten kaum mehr etwas anbrennen liessen, durfte Echallens bis in die Nachspielzeit hinein doch noch auf ein Remis hoffen. Mit einem schnellen Konter zum 2:0 machte der FCF dann alles klar.

Mit diesem dritten Sieg habe man das erste Saisonziel, nämlich neun Punkte aus vier Spielen, erreicht, freute sich Trainer Ismaël Djelid. Er möchte noch möglichst lange zu Hause ungeschlagen bleiben. «Dazu müssen wir uns jedoch in den nächsten Spielen noch steigern, denn jedes Mal werden wir solche Kaltstarts wie zuletzt nicht ausbügeln können.» Die positiven Resultate dürften seiner Mannschaft dennoch viel Vertrauen für die kommenden schweren Aufgaben mitgeben.

Telegramm

Freiburg – Echallens 2:0 (0:0)

St. Leonhard. – 300 Zuschauer. – SR: M. Dedukic. Tore: 68. Quintero 1:0. 92. A. Rebronja 2:0.

FC Freiburg: Freiburghaus; Baizidi, Bize, Ndarugendamwo, Bamele; Nguyen; Benhadouche (46. B. Marques), Bouzenna (75. Adan Rebonja), Chrita; Efendic; Quintero (88. Cerezo Rendon).

FC Echallens Région: Richard; Deblué, Amougou, Veuthey, Samandjeu; Roder (86. Kum Maka), Bozic, Germanier, Da Veiga (64. Ahamada ; Bersier, Begzadic.

Bemerkungen: Freiburg ohne Nucera (gesperrt). Pfostenschüsse: Roder (16.), Bize (80.). – Verwarnungen : Ndarugendamwo (27.), Bouzzena (45.), Chrita (45.), Samandjeu (51.), Bamele (55.), Nguyen (89.).

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