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Freiburg, eine Best-of-Gemeinde

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Gestern präsentierten in Granges-Paccot die letzten beiden Arbeitsgruppen der Fusionsversammlung ihre Vorstellungen von dem, was die neue Gemeinde Grossfreiburg sein soll: eine Gemeinde, bei der das Wohl der Bevölkerung und ein harmonisches Zusammenleben im Zentrum stehen.

Der Präsident der Arbeitsgruppe Entwicklung, der parteilose Eric Mennel aus Givisiez, skizzierte ein Freiburg, das seinen Ruf als Stadt der Geschichte und der Flüsse hervorhebt, indem das bauliche und industrielle Erbe sowie die Wasserläufe der Region aufgewertet werden. Ein weiteres Anliegen lautet: Verdichten ja, aber kontrolliert und unter Erhalt der Biodiversität. Die Qualität der Quartiere müsse in architektonischer, aber auch in ökologischer Hinsicht verbessert werden. «Zudem muss der Lärm reduziert werden, etwa durch die Autobahnüberdachung Chamblioux-­Berti­gny», betonte Mennel. Die Arbeitsgruppe spricht sich weiter für Arbeitszonen von regionaler und nationaler Bedeutung aus. Zu denken sei dabei etwa an Chamblioux-Bertigny. Ob diese eine reine Arbeitszone oder, wie vom Staatsrat favorisiert, eine gemischte Zone werden soll, dazu äusserte sich die Arbeitsgruppe nicht. «Wir müssen offen sein», meinte Mennel. Eine Brücke zwischen städtischen und ländlichen Gebieten sollen Märkte und Treffpunkte schaffen, wo Bauern ihre lokalen Produkte anbieten können. Die Arbeitsgruppe spricht sich weiter für den Bau der zwei geplanten Schwimmbäder aus. Und schliesslich sollen der öffentliche Verkehr gefördert und der motorisierte Individualverkehr begrenzt werden. «Auch wenn zahlreiche Vorschläge im Rahmen der Agglomeration ausgearbeitet wurden, ist die Arbeitsgruppe Entwicklung überzeugt, dass eine Fusion die Prio­risie­rung der Massnahmen im ganzen Gebiet verbessern könnte», merkte Mennel an.

Christel Berset (SP, Freiburg), Vizepräsidentin der Arbeitsgruppe Schulen und Gesellschaft, betonte ihrerseits, dass es keine Gräben zwischen Stadt und Land gegeben habe. «Die Diskussionen verliefen sehr pragmatisch.» Dafür sei eine gemeinsame Vision die Basis gewesen. «Wir wollen alle eine Gemeinde, die integrativ, gerecht, solidarisch, intergenerationell und partizipativ ist. Und wir wollen eine Schule, die gratis und nah ist, die die Chancengleichheit fördert und die offen für die Partnersprache ist.» Beim letzten Punkt geht die Arbeitsgruppe Schulen und Gesellschaft weniger weit als die Arbeitsgruppe Identität. Während Letztere zweisprachige Klassenzüge zum Ziel hat, begnügt sich Erstere mit der Förderung des Austauschs zwischen den Sprachgemeinschaften. «Wir haben den projektbezogenen Ansatz gewählt», rechtfertigte Berset das Vorgehen. Der Präsident der konstituierenden Versammlung, Carl-Alex Ridoré, ergänzte, dass dies kein Widerspruch zur Zielsetzung der Arbeitsgruppe Identität sei. «Die Planung in der Gemeinde wird sowieso vom Zweisprachigkeitskonzept der kantonalen Schuldirektion abhängen. Eine schrittweise Umsetzung der Zweisprachigkeit an den Schulen ist wahrscheinlich.»

Die Gruppe Schulen und Gesellschaft möchte zudem das Fortbestehen und den einfachen Zugang zu den aktuellen Dienstleistungen sichern und bewährte Praktiken nach oben harmonisieren. Dabei sei die Katalogisierung von zentraler Bedeutung, damit die Einwohner Einsicht in das Angebot hätten, so Berset. So stehen den Eltern dank der Fusion mit einem Schlag 24 Kitas zur Verfügung. «Wie von Zauberhand.» Im Bereich des öffentlichen Verkehrs empfiehlt die Arbeitsgruppe, den OS-Schülern ein Gratis-Abonnement anzubieten. Quartiertreffpunkte sollen schliesslich dem sozialen Zusammenhalt und dem Informationsaustausch dienen.

Programm

Fusionsversammlung ist jetzt am Zug

Morgen und am 11. April wird die konstituierende Versammlung von Grossfreiburg über die Vorschläge der Arbeitsgruppen befinden. Es geht darum, sich auf jene Massnahmen zu einigen, die in die Vernehmlassung geschickt werden. Bis zur Volksabstimmung im Herbst 2020 muss geklärt sein, welche Inhalte zwingend Teil der Fusionsvereinbarung sein sollen.

rsa

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