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Freiburg führt Strategie für die frühe Kindheit ein

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Die Strukturen existieren bereits mehrheitlich. Nun werden Rahmenbedingungen und Koordination verbessert.

Der Staatsrat und die Partner im Bereich der Früherziehung haben am Freitag die erste kantonale Strategie für die frühe Kindheit vorgestellt. «Ein Meilenstein», heisst es im Communiqué und ist eigentlich nur das Wettmachen von Versäumnissen aus der Vergangenheit. Denn die meisten Kantone haben bereits Strategien verabschiedet. Nun will Freiburg nachziehen.

Dabei existieren die meisten Strukturen im Kanton bereits. Jetzt gehe es darum, sagte der zuständige Staatsrat Philippe Demierre an der Pressekonferenz, den Rahmen für diese Strukturen zu bilden – und die Angebote untereinander besser zu koordinieren. Dafür soll prioritär eine Koordinationsstelle geschaffen werden.

Wieso wird die Strategie also 2024 vorgestellt? «Weil es an der Zeit ist, die Bedeutung der frühkindlichen Entwicklung anzuerkennen», so Staatsrat Demierre. In einem Kanton wie Freiburg mit der «jüngsten Bevölkerung der Schweiz» und in dem «so viele Familien leben» sei eine koordinierte Zusammenarbeit besonders wichtig.

Unterstützung soll länger dauern als anderswo

In einem Punkt holt der Kanton Freiburg mit seiner Strategie für die frühe Kindheit aber nicht nur auf, sondern überholt andere Kantone gar: Im Gegensatz zu anderen kantonalen Strategien soll das Freiburger Projekt nämlich nicht nur für die Kinder von 0 bis 4 Jahren gelten – sondern von der Schwangerschaft bis zum 8. Lebensjahr.

Sie beinhaltet deshalb alle Angebote von der Schwangerschaftsbegleitung über den Früherziehungsdienst und die Ämter für obligatorischen und sonderpädagogischen Unterricht bis zum Jugendamt.

Diese umfassende und übergreifende Strategie solle künftig ein hochwertiges Angebot für Kinder, Familien, für das Umfeld der Kinder sowie die Fachpersonen der frühkindlichen Betreuung gewährleisten und positive Auswirkungen auf politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene haben.

Ein Konzept und 27 Massnahmen

Zu diesem Zweck beinhaltet die Strategie «ein Konzept und 27 Massnahmen», von der bereits erwähnten Koordinationsstelle über die Stärkung bestehender Ressourcen für die Entwicklung und dauerhafte Sicherung der Unterstützungs-, Schulungs- und Beratungsangebote bis zur Erhöhung der Kinder- und Jugendsubventionen und der finanziellen Unterstützung für Betreuungsstrukturen wie Kinderkrippen.

Gerade bei Letzterem wird die Strategie vom Interesse und Wohlwollen des Grossen Rats abhängen. Die notwendigen Investitionen liessen sich aber noch nicht beziffern, hiess es an der Pressekonferenz. Die Vernehmlassung zur Strategie dauert nun bis zum 30. September.

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