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Freiburg führt digitales Parkieren ein

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Digitalisierung 4.0» ist ein gerne bemühtes Schlagwort, und es fiel auch gestern bei der Präsentation eines neuen Bezahlsystems für Parkplätze in Freiburg immer wieder. Nach Düdingen und Bulle ist die Stadt Freiburg die dritte grosse Gemeinde im Kanton, die Parkieren via Telefon-App ermöglicht – notabene zusammen mit der Nordmann-Gruppe. Während sich Düdingen für die digitale Lösung eines lokalen Start-up-Unternehmens entschieden hat (die FN berichteten), setzt Freiburg auf das Programm des Schweizer Unternehmens Digitalparking, welches laut dem Verkaufschef für die Westschweiz, Patrick Dizerens, in 200 Schweizer Städten angewendet wird.

Neben dem grossen Anwendungsgebiet habe die gewählte Lösung einen weiteren Vorteil, erklärte Alain Desche­naux, Generaldirektor der Nordmann-Gruppe Freiburg: «Sie funktioniert sowohl bei Parkflächen auf öffentlichem Grund als auch bei Parkhäusern mit Barriere.» Das ermögliche eine Kohärenz zwischen privaten und öffentlichen Parkplatzanbietern. Diese Kohärenz überzeugt auch Verkehrsvorsteher Pierre-Olivier Nobs (CSP). «Die Stadt hat darum alle Besitzer von privaten Parkflächen in Freiburg auf die neue Möglichkeit hingewiesen.» Aber natürlich herrsche Marktfreiheit, so Nobs. Verschiedene Systeme auf einem Gebiet seien denn auch grundsätzlich kein Problem, betonten die gestern anwesenden Fachleute. In Zürich gibt es drei Systeme, die auf eine einzige Datenbank zugreifen. In Freiburg wird das neue Mittel parallel zum bestehenden Parkschein-Automaten im Taschenformat mit dem Namen Allpark eingeführt. Er bietet den Automobilisten ebenfalls die Möglichkeit, ihre Parkzeit ohne Bargeld und ohne Gang zur Parkuhr zu bezahlen.

Noch ist es laut der Firma Digitalparking nicht möglich, mit der App Parkingpay die Autofahrer zum nächsten freien Parkplatz zu lotsen, aber man arbeite daran. Denn es seien genau diese Optionen, die digitale Lösungen für eine Gemeinde interessant machten, unterstrich Nobs. Und Deschenaux ergänzte: «Damit kann ein Grossteil des Suchverkehrs und der Umweltverschmutzung verhindert werden.»

Dass mit der Digitalisierung jedes neuen Bereichs auch der gläserne Mensch ein Thema wird, ist klar. Doch Produktmanager Simon Petralli verspricht: «Wir verkaufen die Daten nicht.»

Definition

Parkieren in vier Schritten

Das neue System ist einfach zu bedienen: Parkingpay-App herunterladen und registrieren. Die Registrierung besteht im Erfassen der Personalien, der Kennzeichen aller Fahrzeuge sowie der Mobiltelefonnummern, mit welchen zulasten des Parkingcard-Kontos des Nutzers parkiert werden darf. Danach wird die Zahlungsart gewählt. Der Gang zur Parkuhr entfällt. Beim Parking Schützenmatte mit Schranke muss beim Ein- und Ausfahren ein Badge vor das Lesegerät gehalten werden. Kontaktlos und durch Twint wird direkt bezahlt.

rsa

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