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Freiburg/Gambach steigt trotz Sieg ab

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Freiburg/Gambach steigt trotz Sieg ab

Unihockey, 1. Liga: Courtepin nach Sieg gegen den Leader gerettet

In der letzten 1.-Liga-Runde gewann zwar Freiburg/Gambach das Derby gegen Alterswil/St. Antoni und ist nun punktgleich mit den Senslern, steigt aber wegen des schlechteren Torverhältnisses ab. Courtepin hat sich nämlich mit einem Sieg gegen Thun gerettet.

Tafers/Schmitten und Ärgera, welche bis vor kurzem noch um den ersten Platz mitkämpften, fielen nach Niederlagen auf den 3. bzw. 5. Schlussrang zurück.

Alterswil/St. Antoni –
Freiburg/Gambach 4:5

Tore: 3. P. Ruch (D. Aebischer) 0:1; 3. Pürro 1:1; 4. Stulz 2:1; 10. Roggo (Bongard) 3:1; 16. Bongard (Roggo) 4:1; 27. D. Aebischer 4:2; 35. P. Ruch (Buchs) 4:3; 40. Marchon (O. Aebischer, Bapst) 4:4; 45. Bertschy 4:5.

Zum Abschluss der Saison bekamen die vielen Zuschauer nochmals ein Derby vorgesetzt. Bereits in der dritten Minute konnte P. Ruch die Gäste mit einem etwas glückhaften Tor in Führung bringen. Doch innerhalb von nur 69 Sekunden änderten Pürro und Stulz den Spielstand zugunsten der Sensler. Torhüter Minder sowie das Gehäuse verhinderten weitere Treffer für Freiburg/Gambach. Schliesslich erhöhte Roggo in der zehnten Minute zum 3:1 und Bongard doppelte fünf Minuten später nach. Dieser 3-Tore-Vorsprung sollte aber für Alterswil/
St. Antoni zum grossen Handicap werden. Gambach konnte im zweiten Drittel nach 27 Minuten durch D. Aebischer verkürzen. Die Gastgeber überstanden in der Folge eine Fünf-Minuten-Strafe unbeschadet. Doch kamen die Freiburger dadurch besser ins Spiel. P. Ruch skorte wenige Minuten später zum Anschlusstreffer, und kurz vor der zweiten Pause glich Marchon zum 4:4 aus. Im letzten Drittel spielte nun Freiburg-Gambach sehr druckvoll. In einem weiteren Überzahlspiel konnte Bertschy die Gäste in der 45. Minute wieder in Führung bringen. Trotz einigen weiteren guten Torszenen vermochte ASTA keinen weiteren Treffer zu erzielen. db

Ärgera – Oberland Interlaken 2:3

Tore: 5. Berther 1:0; 15. Fantuz 1:1; 32. Fahrni 1:2; 39. Abplanalp 1:3; 50. Schaller 2:3.

Obschon hinsichtlich der Aufstiegsspiele schon alles entschieden war, begannen die Gastgeber von Anfang an mit sehr viel Druck. Mit der ersten reellen Chance konnte Berther das Skore für Ärgera gleich eröffnen. Doch dieser Druck nahm mit zunehmender Spieldauer immer mehr ab und die Berner Oberländer gestalteten das Spiel immer ausgeglichener. Chancen waren jedoch in der Folge eher Mangelware, und es dauerte bis zur 13. Minute, bis sich auch Overney zum erstenmal in Szene setzen konnte, dies, obwohl Ärgera zu diesem Zeitpunkt in Überzahl agierte. Der nächste Angriff wurde dann in der 15. Minute wieder durch einen Sensler ausgelöst, dies leider auf der falschen Seite. Nach einem Fehlpass von Fasel konnte der frei vor dem Tor stehende Fantuz den Ausgleichstreffer erzielen. Zwar hatte Ärgera einige Sekunden vor Drittelsende eine hervorragende Möglichkeit, doch am Pausenresultat änderte sich nichts mehr. Im zweiten Drittel war es recht ausgeglichen, aber Chancen waren weiterhin nicht an der Tagesordnung. Es dauerte bis zur 32. Minute, als Fahrni ein schönes Solo mit dem 1:2-Führungstreffer abschloss. Dadurch, dass die Unparteiischen einige Stockschläge und sonstige Rempeleien übersahen, wurde das Spiel beidseitig immer härter. In der 39. Minute luchste ein Berneroberländer einem Senseoberländer nach einem Stockschlag hinter dem Tor den Ball ab und passte auf den schön vors Tor laufenden Abplanalp, der zum 1:3-Pausenresultat schoss. Zwar hatte Neuhaus wiederum nur einige Sekunden vor Schluss des zweiten Drittels noch einmal den Anschlusstreffer auf dem Stock, doch der Torhüter rettete seine Equipe mit dem Zweitorevorsprung in die Pause. Leider mussten die schönen Spielzüge im letzten Drittel dem harten, vielfach überharten Spiel den Vortritt lassen, was das Toreschiessen auch nicht gerade vereinfachte. Trotzdem konnte sich Berther in der 50. Minute den Ball erkämpfen und auf Schaller spielen, der durch einen präzisen Schuss mit dem Anschlusstreffer wieder alle Ausgleichschancen öffnete. Leider gab es weiterhin beidseitig einige unschöne Szenen, so auch, als sich ein Berner Spieler nach einem etwas harten Einsatz eines Freiburgers am Knie verletzte. Die logische Folge war eine Fünfminutenstrafe, welche die Chance zum Ausgleich auch nicht gerade erhöhte. In der 60. Minute versuchte es Ärgera noch mal, indem sie den Torhüter durch einen Feldspieler ersetzten, doch es nützte alles nichts mehr, es blieb bei dem knappen Eintorevorsprung. mj

Courtepin – Thun 4:1

Tore: 9. Python (Schorderet) 1:0; 10. Ménétrey (Bel) 2:0; 17. Imstempf (Zeender) 3:0; 30. Akermann 3:1; 56. Ballamann 4:1.

Nach dem Sieg von Freiburg/Gambach über Alterswil/St. Antoni blieb dem UGHC Moineaux-Courtepin, um sich den Ligaerhalt zu sichern, in dieser letzten und alles entscheidenden Spielrunde nichts anderes übrig, als sich einen Erfolg über den Tabellenersten Thun zu erschaffen.

In einem fairen Spiel, es wurden insgesamt nur drei Strafen verteilt, konnte das Heimteam in der achten Minute innerhalb von 30 Sekunden mit zwei Toren in Führung gehen. Courtepin, das zu diesem Zeitpunkt das Spiel dominierte, gab sich mit diesem Resultat nicht zufrieden und konnte kurz vor der Pause das erste Drittel mit einem zusätzlichen Tor abschliessen. Bei Beginn des zweiten Drittels zeigte sich der UHC Thun viel aggressiver und legte einen enormen Druck auf die gegnerische Verteidigung. Diese Aggressivität zahlte sich nach knapp 30 Spielminuten durch eine Einzelaktion aus, als ein Thuner Spieler den hervorragenden Torhüter der Heimmannschaft zum einzigen Mal in dieser Partie bezwingen konnte. Der Gastgeber begnügte sich im letzten Drittel, das Spiel unter Kontrolle zu halten, und konnte sogar fünf Minuten vor Schluss in einem blitzschnellen Gegenzug das vierte und alles entscheidende Tor durch einen unhaltbaren Schuss erzielen.

Somit hat der UHC Courtepin mit diesem hart erkämpften 4:1-Sieg seine erste Saison in der 1. Liga gerettet und verdient seinen Platz in dieser Gruppe gesichert. pg

Tafers/Schmitten – Köniz 3:4

Tore: 6. Schorno (Boschung) 1:0, 12. 1:1, 32. 1:2, 48. Schneider (Röthlisberger) 2:2, 53. 2:3, 56. Haymoz (Boschung) 3:3, 60. 3:4.

Nach den enttäuschenden Ergebnissen der letzten Runden wollten sich die Sensler im letzten Heimspiel bei den eigenen Fans noch rehabilitieren und mit einem Sieg den zweiten Schlussrang sicherstellen.

Alles fing gut an, denn Schorno, gut lanciert von Blaser, liess einen Berner Verteidiger stehen und markierte mit einem präzisen Schuss das 1:0. In der 12. Minute konnte Köniz eine Standardsituation ausnutzen und glich zum 1:1 aus. Bis dahin ein gutes Spiel, doch ab diesem Zeitpunkt verloren die Schiedsrichter mehr und mehr den Spielfaden und liessen sich fortan von beiden Mannschaften stark beeinflussen. In der 32. Minute ging Köniz nicht unverdient in Führung, als ein freistehender Stürmer einen Rückpass vors Tor einschieben konnte. Das schönste Tor des Nachmittags erzielten die Taferser zum 2:2-Ausgleich. Röthlisberger hatte Schneider mit einem herrlichen Lob freigespielt, der liess sich nicht zweimal bitten und verwandelte mit einer Backhand-Direktabnahme. Die letzten zehn Minuten waren vor allem durch Missgeschicke der Schiris geprägt. Der erneute Führungstreffer der Könizer erfolgt

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