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Freiburg gewinnt das Derby deutlich

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Die Freiburger Hausherren stiegen entschlossen und offensiv in die Partie. Mit schnellen Torerfolgen wollten die zweitplatzierten Freiburger den neuntplatzierten Gästen aus Giffers gleich den Schneid abkaufen und erst gar nicht die Hoffnung aufkommen lassen, dass sie Punkte mit ins Oberland nehmen können. Aufgrund mangelhafter Chancenauswertung und einem sehr starken Andreas Rappo im Tor von Giffers stand es nach 20 Minuten nur 2:0. Fabian Köstinger traf in Überzahl mit einem präzisen Hocheckschuss gegen seine ehemaligen Teamkollegen, und Yvan Jungo erhöhte kurz vor der Pause auf 2:0.

Starker Ärgera-Goalie

Das Mitteldrittel gestaltete sich sehr zerfahren. Erst agierte UH Freiburg erfolglos in doppelter Überzahl, und gleich darauf liess auch Ärgera Giffers-Marly eine doppelte Überzahlgelegenheit ungenutzt verstreichen. Als beide Mannschaften wieder zu fünft agierten, nahm die Partie wieder Fahrt auf.

«Klassisch ausgekontert»

In der 33. Minute erhöhte Alain Baumann völlig frei stehend auf 3:0. Trotz der komfortablen Führung zeigte sich UH-Freiburg-Trainer Richard Kaeser nur bedingt zufrieden: «Andreas Rappo hat gross aufgespielt, dennoch hätten wir in den beiden ersten Dritteln unsere Chancen besser ausnutzen und für die Entscheidung sorgen müssen.»

Die Intensität stieg im letzten Spielabschnitt deutlich und Giffers verstärkte die Offensive. Altmeister Guido Kaeser brach den Bann und schoss den ersten Treffer für die Oberländer. Das 3:2 durch Valentin Vonlanthen weckte die Emotionen im Freiburger Derby und bescherte den 460 Zuschauern eine ereignisreiche Schlussphase. Postwendend auf den Anschlusstreffer antwortete Alexander Fasel mit einem direkt verwandelten Freistoss und schoss die Saanestädter mit 4:2 in Front. Dieser Rückschlag brach Ärgera das Genick. Freiburg setzte nun zur Kür an und erhöhte das Skore sukzessive auf 7:2. «Leider begannen wir erst im letzten Drittel mitzuspielen. Prompt kamen die Emotionen ins Spiel und so auch der Torerfolg für uns. Nach dem Anschlusstreffer strebten wir den Ausgleich zu ungestüm an und wurden klassisch ausgekontert», bilanzierte der enttäuschte Ärgera-Verteidiger und Ex-Freiburger Martin Buchs nach dem Spiel. Freiburgs Trainer Richard Kaeser sieht den Grund für den Erfolg in der Verteidigung: «Wir haben eine top Defensiv-Leistung erbracht und nur wenige Abschlüsse zugelassen. Gegen den Schluss haben wir unsere spielerischen Vorteile ausgenutzt und den Sack zugemacht.»

Anschluss gehalten

Mit den drei Punkten hält Freiburg Anschluss an Leader Sarnen. Ärgera Giffers-Marly gastiert am nächsten Wochenende beim Tabellenführer. Dann werden wieder alle Freiburger Ärgera die Daumen drücken und auf einen Exploit der Oberländer hoffen. Auch Freiburg tritt auswärts an und trifft im Zähringer-Derby auf die Bern Capitals.be

Telegramm

Freiburg – Ärgera 7:2 (2:0, 1:0, 4:2)

Heilig-Kreuz-Halle, Freiburg – 460 Zuschauer – SR Bieri/Wiedmer.

Tore:8. Köstinger (Jungo) 1:0. 17. Jungo (Hayoz) 2:0. 34. Baumann (Fasel) 3:0. 48. Käser (Schneider) 3:1. 50. Schneider (Käser) 3:2. 51. Fasel 4:2. 56. Fasel (Schorno) 5:2. 57. Spicher (Müller) 6:2. 58. Rappo (Egli) 7:2.

Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen Freiburg. 4-mal 2 Minuten gegen Ärgera Giffers-Marly.

Unihockey Freiburg: F. Jungo, A. Jungo, Y. Jungo, Müller, E. Aerschmann, Fasel, S. Hayoz, Haymoz, J. Rappo, Köstinger, M Hayoz, B. Aerschmann, Vonlanthen, Baumann, Egli, Spicher, Weibel, Schorno, Vidic.

Ärgera Giffers-Marly: Andreas Rappo, Martin Buchs, Nicolas Kaeser, Paolo Volpatti, Kevin König, Andreas Nösberger, Patrick Jungo, Yvan Vonlanthen, Valentin Vonlanthen, Philipp Gauch, James Piller, Frédéric Waeber, Pascal Clément, Guido Käser, Etienne Raemy, Reto Schneider, Matthias Buntschu, Jean Philippe Brodard, Stefan Gurtner.

Rangliste (je 8 Spiele): 1. Sarnen 24. 2. Freiburg 20. 3. Schüpbach 16. 4. Bülach 13. 5. Luzern 12. 6. Bern 11. 7. Konolfingen 9. 8. Leimental 8. 9. Giffers-Marly 4. 10. Genf 3.

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