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Freiburg gewinnt leichter auswärts

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Freiburg gewinnt leichter auswärts

Kohler und Schneider Matchwinner in Ambri

Gottéron wird immer mehr zu einem gefährlichen Auswärtsteam. Eine Woche nach dem Sieg in Zug gewannen die Freiburger gestern Abend auch in Ambri mit 4:2 Toren. Hinten spielte Goalie Kohler fehlerfrei, und vorne schoss Sascha Schneider zwei Tore. Ambris Ausländer Trudel und Matte verpassten im Mitteldrittel im Powerplay die mögliche Führung.

Von KURT MING

Gottérons Trainer Evgeny Popichin stellte für dieses wichtige Spiel seine Sturmformationen um. Er wollte damit seinem Angriffsspiel mehr Impulse geben. Mit Erfolg wie sich zeigte. Vorab Sascha Schneider blühte an der Seite von Montandon förmlich auf und schoss zwei Tore. Eine späte Rache des Flügelstürmers für das böse Foul von Domenicelli im Hinspiel, der gestern seine dritte von vier Sperren absass.

Goalie Kohler spektakulär

Auch der Ausländersturm mit Geoffrey Vauclair am Flügel schoss zwei Mouchen, was dazu führte, dass Trainer Popichin mit seinem Angriff diesmal zufrieden sein konnnte. Aber all dies hätte ohne die spektakuläre Leistung von Goalie Sébastien Kohler wahrscheinlich alles nichts genutzt. Freiburgs Nummer 2 hinter Mona, der in einer Woche in Basel sein Comeback geben möchte, spielte in der Valascia fehlerfrei. Grosse Klasse wie er im Mitteldrittel beim Stande von 1:1 innert wenigen Sekunden im Unterzahlspiel Trudel und Matte stoppte. Für Serge Pelletier, dem neuen Ambri-Boss, waren dies die Schlüsselszenen in diesem sonst engen Match.

Die Tore im richtigen Moment

Anfangs Saison hatte das Trainerduo Popichin/Bykow gesagt, wenn wir nicht mehr als zwei Tore bekommen, können wir fast jedes Spiel gewinnen. Gestern bekamen die beiden Russen an der Bande des HCF mit ihrer These einmal mehr Recht. Auch wenn die HCF-Abwehr dem Gegner ab dem zweiten Drittel wieder zu viele Chancen zustehen musste, reichte es wie im Hinspiel gegen Ambri zum Sieg.

Auf der anderen Seite schoss Gottéron seine Tore in den spielentscheidenden Minuten. Schneiders 1:0 fiel in eine erste Druckperiode der Biancoblu hinein, und die Siegestore zum 1:2 und 1:3 am Ende des zweiten Durchgangs erzielten die Gäste, nachdem die Tessiner ihre besten Momenten nicht in Treffer ummünzen konnten.

«Diesmal lachte uns das Glück», meinte Schneider erleichtert nach dem Schlusspfiff von Schiri Rochette, der in diesem fairen Match nur gerade vier Strafminuten gegen Gottéron aussprechen musste. Sei-
ne Mannschaft sei mit dem Ziel nach Ambri gekommen, unbedingt die 2 Punkte zu holen, begründete der zweifache Torschütze die gute
Leistung seiner Mannschaft auf dem Eis.

Pauli Jaks mit Aussetzern

Pauli Jaks, der Bruder des neuen
Ambri-Managers Pete Jaks, kehrte vor seinem Heimpublikum nach einem Monat Pause (Hirnerschütterung) gegen Freiburg aufs Eis zurück. Dieser Schachzug von Trainer Pelletier sollte sich im Endeffekt nicht auszahlen. Der frühere Natikeeper sah bei zumindest zwei Gegentreffern alles andere als gut aus. Auf jeden Fall verlor er das direkte Duell mit Kohler um Längen. Pech für ihn, dass seine Stürmer an diesem Abend die Fehler ihres Schlussmannes zu wenig konsequent ausgleichen konnten. Einzig nach Lachmatows Anschlusstor kurz zu Beginn des letzten Drittels, was bei den Gästen ein frühes Time-out zur Folge hatte, stand Ambri dem Ausgleich vorweg beim Pfostenknaller von Natispieler Burkhalter einige Male recht nahe. Als die Leventiner am Ende ohne Jaks alles auf die Karte Angriff setzten, erzielte das Nordic-Duo Karlberg/Hentunen das alles entscheidende 4:2.
Ambri – Gottéron 2:4 (0:1, 1:2, 1:1)

Valascia: 3471 Zuschauer. – SR: Rochette, Küng/Popovic. Tore: 13. Schneider (Howald, Montandon) 0:1, 25. Celio (Trudel) 1:1, 38. (37:11) Vauclair (Karlberg, Hentunen) 1:2, 39. (38:35) Schneider (Marquis, Montandon) 1:3, 42. Lachmatow (Burkhalter) 2:3, 60. Karlberg (Hentunen/ins leere Tor) 2:4
HC Ambri-Piotta: Pauli Jaks; Gaul, Kobach; Tallarini, Bayer; Gobbi, Rauch; Matte, Nicola Celio, Trudel; Camichel, Burkhalter, Lachmatow; Imperatori, Liniger, Friedli; Wittmann, Tschuor, Fust.
Freiburg/Gottéron: Kohler; Rhodin, Berger; Birbaum, Marquis; Gerber, Gianini; Haldimann, Bizzozero; Hentunen, Karlberg, Vauclair; Howald, Montandon, Schneider; Berthoud, Schümperli, Wirz; Maurer, Hildebrand, Sprunger.
Strafen: Ambri keine Strafen; Gottéron 2-mal 2 Minuten.
Bemerkungen: Ambri ohne Du Bois, Gazzaroli (beide verletzt), Domenicelli (gesperrt); Gottéron ohne Mona, Plüss (beide verletzt). Pfostenschuss Burkhalter (44.). – Time-out: Gottéron (42.), Ambri (60.). Schussverhältnis: Jaks hält 23 von 27 Schüssen; Kohler 44 von 46. – Wahl zu den besten Spielern: Burkhalter, Schneider.

Revanche gegen Lausanne

Das Romand-Derby Freiburg/Gottéron gegen Lausanne steht heute Abend sicher im Zeichen der Revanche. Das Hinspiel in Malley hatten die Waadtländer ja in der Overtime gewonnen, nachdem Freiburg zu Beginn des letzten Drittels noch mit 3:1 geführt hatte. In Lausanne begann übrigens damals gleichzeitig die Talfahrt der Drachen. Was wohl nur Optimisten im Vorfeld der gestrigen Spiele erwartet hatten, ist nun Tatsache: Bei Gottéron – Lausanne treffen um 19.30 Uhr im St. Leonhard gleich zwei Sieger des Vorabends aufeinander. Vorab der Erfolg des Teams von Trainer Fuhrer gegen den SCB in einem knüppelharten Spiel hatten die Experten sicher nicht im Kalkül.

Für Gottéron-Trainer Popichin soll der Sieg im Tessin ein Anfang einer Erfolgsserie seiner Mannschaft sein: «Die zwei Punkte in Ambri nützen uns im Playoff-Rennen nur etwas, wenn wir nun auch Lausanne und Basel schlagen.» Da sich in der kühlen und halbleeren Valascia niemand verletzte, wird der HCF gegen Lausanne mit dem gleichen Team spielen. Allzu viele Kräfte dürfte das Spiel nicht gekostet haben, den die Gäste spielten zwei Drittel lang mit vier kompletten Blöcken. mi

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