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Freiburg hält mit Sieg die Hoffnung am Leben

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«Totgesagte leben länger» ist ein altbekanntes Sprichwort, und das entspricht im Moment den sportlichen Leistungen des FC Freiburg seit dem Trainerwechsel vor gut zwei Wochen. Seit beim Stadtklub Ismail Djelid an der Seitenlinie steht, spielen die Pinguine wie verwandelt und reihten zuletzt zwei unerwartete Auswärtssiege aneinander. Nur schade, dass man wegen einem unverzeihlichen Fehler im administrativen Bereich – es wurde ein nicht qualifizierter Spieler eingesetzt (die FN berichteten) – in dieser Woche die drei in Yverdon gewonnenen Punkte wieder verlieren wird. Punkte, wegen denen die Freiburger wohl in den bitteren Apfel des Abstiegs beissen müssen.

Beim FCF muss man in der letzten Meisterschaftsrunde auf drei Hilfen hoffen, damit der Ligaerhalt doch noch möglich wird: Zuerst benötigt es einen Heimsieg gegen den Nachwuchs von YB – was sicherlich keine leichte Aufgabe darstellt. Dann darf Düdingen in Vevey nicht gewinnen. Und zu allerletzt braucht es einen Heimsieg des bereits geretteten Martigny gegen La Sarraz-Eclépens. Obwohl Coach Djelid hoffnungsvoll Richtung «Finale» schaut, scheinen die Chancen der (wohl) zu spät erwachten Pinguine auf den Ligaerhalt kaum mehr realistisch zu sein.

Freiburg wie ein Spitzenteam

Drei Tore beim Leader Yverdon vor einer Woche, am Samstag nun fast ein halbes Dutzend gegen die zuletzt starken Waadtländer – Freiburgs Offensivmaschine läuft im Moment auf Hochtouren. Ganze 21 Minuten brauchten die Gäste, um auf dem Sportplatz des FC Malley, wo Stéphane Chapuisat seine Sporen abverdiente, um mit drei schnellen Toren dieses vorletzte Meisterschaftsspiel für sich zu entscheiden. Gegen eine kaum existierende Heimabwehr, inklusive einem völlig verunsicherten Ersatzgoalie Tyron Zecchin (19), führten die Freiburger Angriffsspieler in der ersten Halbzeit ein Herrenleben. Schon nach drei Minuten bezwang Khallil Lambin völlig frei stehend aus wenigen Metern den falsch postierten Waadtländer Torhüter. Nach einer Viertelstunde verwertete Aziz Tchaoule einen Hands-Penalty, und kurze Zeit später traf Mehdi Bendaddouche mit einem platzierten Flachschuss. Erst kurz vor Ablauf der ersten halben Stunde kamen die völlig überforderten Waadtländer durch ihren griechischen Center zum ersten Torschuss, der jedoch knapp am Pfosten vorbeiflog. Kurz vor dem Seitenwechsel legte der FCF dann noch ein Tor drauf: Diesmal durfte der vorgerückte Gianluca Nicera komplett allein stehend einschieben.

Kleines Aufbäumen der Waadtländer

Auch nach der Teepause, von der die Gäste erst spät zurückkehrten, ging es vorerst im gleichen Stil weiter: Doppeltorschütze Tchaoule wurde von der einheimischen Abwehr nicht angegriffen, schlängelte sich allein vors Tor und liess Zecchin ein weiteres Mal schlecht ausschauen. Eine 5:0-Pausenführung, das ist etwas, das man beim FC Freiburg in den letzten Jahren kaum je gesehen hat.

Angesichts des riesigen Vorsprungs liess der Sieger zum Leidwesen seines Chefs verständlicherweise etwas nach, was der Waadtländer U21-Nachwuchs innert zwei Minuten nutzte, um etwas fürs Torverhältnis und die eigene Moral zu tun. Am Gesamtergebnis – die Partie verlief fast wie ein Freundschaftsspiel ohne eine einzige Verwarnung des Tessiner Schiris – änderte das aber nichts mehr.

Beim FCF hielt man mit diesem schönen Sieg die kleine Hoffnung auf den Ligaerhalt noch offen, während sich der Gastgeber dank der besseren Tordifferenz gegenüber dem SC Düdingen seiner Abstiegssorgen ebenfalls entledigt hat. Die wenigen Zuschauer – darunter ein glücklicher Freiburger Ehrenpräsident Héri­bert Brulhart, der im Gegensatz zum amtierenden Präsidenten Jean-Pierre Gauch als einer der wenigen treuen Fans nach Lausanne mitgereist war – mussten am Samstag allerdings aufmerksam hinschauen, um zu erkennen, wer zurzeit in grösseren Nöten steckt.

Telegramm

Team Waadt U21 – Freiburg 2:5 (0:4)

Bois Gentil. – 60 Zuschauer. – SR: St. Tonini. Tore: 3. Lambin 0:1. 14. Tchaoule (Handspenalty) 0:2. 21. Benhaddouche 0:3. 43. Nucera 0:4. 48. Tchaoule 0:5. 68. Asllani 1:5. 70. Regkakos 2:5.

Team Waadt 21: Zecchin; Hrubik, Oyono (46. Ndebele), Pos, Quattara; Lukembila (59. Nioby), Ming, Bares; Asllani, Regkakos, Portelinha (32. Schmidt).

FC Freiburg: Ummel; Déglise, Kanté, Ndarugendamwo, Nucera; Charrière, Tchaoule; Benhaddouche (76. Chirita), Efendic (71. B. Rodrigues), Nzinga; Lambin (88. F. Rodrigues).

Bemerkungen: Team Waadt U 21 ohne Da Silva, Puertas (beide verletzt), Cabalcam (gesperrt), Domingues (1. Mannschaft): Freiburg ohne Bize, Uka (verletzt), Janjic (nicht qualifiziert).

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