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Freiburg holt Punkt dank grosser Moral

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In einer animierten, schnellen und interessanten Partie teilten sich Yverdon und Freiburg am Ende verdientermassen die Punkte. Dies, weil Freiburg nach einer schlechten ersten Halbzeit im zweiten Abschnitt einen Zacken zulegen konnte und am Schluss dem Sieg sogar etwas näherstand.

Spektakulärer Auftakt

Die Partie war eine gute Viertelstunde alt, als es nach drei Torchancen 2:1 für Yverdon hiess. Beide Teams schienen ihre Visiere also gut eingestellt zu haben. Die Pinguine gingen in der 9. Minute durch Deschenaux in Führung, der von der mustergültigen Vorarbeit von Chentouf profitieren und alleine gegen Hüter Ummel losziehen konnte. Die Freiburger waren noch daran, diesen Führungstreffer zu bejubeln, als es bereits bei ihnen einschlug: Völlig unbedrängt konnte Jankuloski eine Flanke einköpfeln (10.). Und es kam sogar noch dicker für die Gäste: In der 16. Minute gab es ein Missverständnis zwischen Hüter Wingeier und seinen Verteidigern, das dazu führte, dass Becirovic den Ball im Freiburger Strafraum ergattern und aus der Drehung heraus in die Maschen knallen konnte.

 Danach waren es die Gastgeber, die dem Spiel den Stempel aufdrückten. Der FCF seinerseits kam nur noch sporadisch zu Gegenangriffen, zumeist über den sehr aktiven Deschenaux. Die Freiburger Hintermannschaft hinterliess in dieser Phase oftmals keine gute Figur, war gegen die schnell und massiert angreifenden Waadtländer immer wieder überfordert. Glücklicherweise liessen die Einheimischen nun aber die letzte Entschlossenheit im Abschluss vermissen. In der 28. Minute konnte sich zudem Hüter Wingeier mit einem sehenswerten Hechtler auszeichnen und seine Farben vor weiterem Ungemach schützen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatten die Gäste doch noch eine grosse Ausgleichsmöglichkeit: Chentouf konnte dabei einen Abpraller erben, doch fiel sein Schüsschen viel zu zahm aus, um Hüter Ummel ernsthaft zu prüfen.

Einwechslungen brachten Schwung

 Nach der Pause gingen die Freiburger entschlossener ans Werk. Prompt verlagerte sich das Spielgeschehen immer öfters in die Platzhälfte der Gastgeber. Allerdings fiel der Treffer doch auf der anderen Seite: Zuerst wurde zwar ein Tor von Pitronaci wegen Offsides noch aberkannt (55.), wenig später verwandelte Becirovic jedoch einen Handspenalty ohne Mühe. Dass im Team des FCF dieses Jahr viel Moral und Kampfgeist stecken, bewiesen die Perret-Schützlinge in der Folge. Sie liessen die Köpfe nicht hängen und kämpften weiter. Trainer Perret nahm seine drei Auswechslungen bereits früh vor, und die neuen Spieler brachten denn auch frischen Wind. Seine starke Leistung krönte Deschenaux eine Viertelstunde vor Ende der Partie, als er mehrere gegnerische Verteidiger und schlussendlich auch Hüter Ummel herrlich aussteigen liess. Nur drei Minuten später jubelten die Gäste erneut, als Chentouf – ansonsten etwas schwerfällig wirkend – mit einem tollen Freistoss genau in die entfernte Torecke zum Ausgleich traf. Derselbe Spieler hatte wenige Minuten vor dem Abpfiff sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuss, legte sich aber den Ball zu weit vor, so dass der gegnerische Hüter eingreifen konnte. In der Nachspielzeit wurde Becirovic wegen einer Tätlichkeit – er stand dem am Boden liegenden Freiburger absichtlich auf die Hand–noch des Feldes verwiesen, was wohl den Frust der Einheimischen auf den Punkt brachte.

Freude und Ärger bei Trainer Perret

 Nach dem Spiel waren die Mienen der Freiburger mehrheitlich aufgehellt–diesen Punkt hatte man sich hart erarbeitet. Auch für Trainer Philippe Perret war es eine kämpferisch starke Leistung: «Dass wir uns nach dem 3:1 nochmals aufrappeln konnten, war toll. Was wir allerdings vorab in der ersten Halbzeit zeigten, war wirklich nicht gut.» Er habe nach dem 3:1 seine drei Auswechslungen gemacht, um dem Team noch einmal einen Ruck zu geben, meinte Perret: «Ich war in der Vergangenheit mit meinen Ersatzspielern nicht immer zufrieden. Heute waren sie aber voll bereit und haben dem Spiel sofort neue Impulse verliehen. Die rasche Wiedergenesung von Yannick Zaugg nach seiner Meniskusoperation ist für uns sehr wichtig.» 

 

 Yverdon – Freiburg 3:3 (2:1)

 Stade municipal. 400 Zuschauer. SR: Vincent Clément.Tore: 9. Deschenaux 0:1; 10. Jankuloski 1:1; 16. Becirovic 2:1; 57. Becirovic (Hanspenalty) 3:1; 74. Deschenaux 3:2; 77. Chentouf 3:3.

FC Yverdon-Sports: Ummel; Ciavardini, Margairaz, Mayila, Montano; Demiri, Jankuloski (91. Isabella), Momo (82. Manière), Pitronaci; Parapar, Becirovic.

FC Freiburg:Wingeier; Bourquenoud (67. Déglise), Bondallaz, Boma, Brülhart; Deschenaux, Charrière, Thurnherr (71. Zaugg), Neuhaus (67. Nsingi); Ahmeti, Chentouf.

Bemerkungen: Yverdon ohne Bühler (verletzt) und Mara (gesperrt). Freiburg ohne die verletzten Horovitz, Gadiaga, Uka, Dindamba und Yatik sowie ohne Ndarugendamwo (gesperrt). Verwarnungen an Boma (30.), Thurnherr (43.), Bourquenoud (57.), Mayila (76.), Bondallaz (79.), Margairaz (83.). Platzverweis gegen Becirovic (92., Tätlichkeit).

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