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Freiburg ist auf den Strom von Atomkraftwerken angewiesen

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Freiburg Der Staatsrat hofft noch immer, dass die drohende kurzfristige Abschaltung des benachbarten Atomkraftwerks Mühleberg abgewendet werden kann. Zumindest solange noch nicht genug Alternativen für die Stromerzeugung zur Verfügung stehen. Denn andernfalls müsse er aus dem Ausland eingeführt werden. So antwortet der Staatsrat auf eine Anfrage von Grossrat Ruedi Schläfli (SVP, Posieux). Dieser wollte Informationen über die Folgen der Schliessung des alten Berner AKW.

Die Kantonsregierung setzt auf die Beschwerde der Mühleberg-Betreiberin BKW – an welcher die Groupe E mit 10 Prozent beteiligt ist – und des zuständigen Departementes Uvek beim Bundesgericht. Es sei zu hoffen, dass die Betriebsfrist verlängert werden könne, wenn die BKW entsprechende zusätzliche Massnahmen umsetze.

Der gute Wille reicht

Der Kanton Freiburg strenge sich an, so der Staatsrat weiter, den Energieverbrauch zu reduzieren und vermehrt erneuerbare Energieträger zu nutzen. Dies auch im Rahmen der Eigentümerstrategie gegenüber der Groupe E. Dabei wolle der Kanton sein Energieunternehmen nicht dazu zwingen, «die Verbraucher mit Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Quellen zu versorgen». Er soll aber mit möglichst wenig Verlust produziert werden und einen maximalen Anteil an erneuerbaren Energien aufweisen.

Der Staatsrat hält fest, dass es schwierig sei, einen genauen Anteil des Mühleberg-Stroms am Verbrauch auf dem Kantonsgebiet zu beziffern. Dies, da aus der Steckdose immer gemischter Strom komme und es schwierig sei, die Quelle zu bestimmen. Angesichts der Tatsache aber, dass ein Viertel des verbrauchten Stroms aus AKW kommt, also rund eine halbe Million Megawattstunden, und aufgrund der geografischen Nähe des AKW sei anzunehmen, dass dieses «zu Zeiten hoher Stromnachfrage massgebend zur Versorgungssicherheit des Kantons beiträgt».

Ersatz sei bei einem kurzfristigen Bedarf schwierig zu beschaffen, so der Staatsrat. Schon jetzt werde in einem solchen Fall Elektrizität aus AKW und fossilen Energieträgern aus dem Ausland importiert. In Zukunft sei zu hoffen, dass die Nutzung alternativer Energiequellen wie Sonnenkraft und Erdgas zunehme. Gleichzeitig verweist der Staatsrat abschliessend auf die zu erwartenden höheren Preise für Strom.fca

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