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Freiburg ist bereit für den Davis Cup

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Der Fed Cup war für die Veranstalter auch ein Test im Hinblick auf den nächstes Wochenende stattfindenden Davis Cup. «Es war eine wunderbare Gelegenheit, die Abläufe zu prüfen und zu optimieren. Immerhin ist der Davis Cup eine viermal grössere Veranstaltung. Wir haben noch gewisse Schwachpunkte ausgemacht. Insgesamt sind wir aber sehr gut vorbereitet», sagt OK-Präsident Erik Keller gegenüber den FN. Nur Kleinigkeiten hätten noch nicht nach Wunsch funktioniert, Abläufe in den Bereichen Kontrolle und Abschrankungen beispielsweise.

Änderungen werden für die Veranstaltung der Männer zudem noch in Sachen Court vorgenommen. Stanislas Wawrinka und Michael Lammer hatten bereits letzten Freitag im Forum trainiert und den Platz für zu schnell befunden. Deshalb wird diese Woche zusätzlich Sand auf den Court gebracht, um den Platz gegen die aufschlagstarken Amerikaner um John Isner und Mardy Fish langsamer zu machen.

Fed Cup ein Verlustgeschäft

Besonders erfreut war Keller über das Zuschaueraufkommen. Mit rund 2000 Zuschauern am Samstag und 2200 am Sonntag wurden die Erwartungen von Swiss Tennis übertroffen. «Das ist erfreulich. Die Leute haben von unseren Rabatten und Aktionen Gebrauch gemacht.» Dennoch ist der Fed Cup ein Verlustgeschäft. «Das ist seit Jahren so. Es hapert auf der Einnahmeseite. Für das Matchprogramm beispielsweise haben wir für den Fed Cup kein einziges Inserat verkauft, alle wollten nur für den Davis Cup inserieren.» 100 000 bis 200 000 Franken wird der Verlust für die Partie gegen Australien betragen.

Federer in der Holzklasse …

Für Swiss Tennis ist es deshalb eine Mischrechnung. «Klar, jetzt müssen wir beim Davis Cup einen Gewinn machen.» Und das wird Swiss Tennis auch. Keller erwartet einen Gewinn von 600 000 bis 700 000 Franken. «Dieses Geld brauchen wir. Denn erstens erhalten die Spieler die Hälfte des Reingewinns, die sie dann untereinander aufteilen, zweitens brauchen wir das Geld für die Auswärtsspiele. Denn, spielen wir nicht zuhause, kostet uns eine Davis-Cup-Partie immer ungefähr 150 000 Franken.» Keller ist dies wichtig zu betonen, weil er nicht will, dass Swiss Tennis als knauseriger Verband dasteht, der einen satten Gewinn macht und dann unter anderem den Regionalverband Frijune, der 165 freiwillige Helfer stellt, nur bescheiden entschädigt. (vgl. FN vom 2. Februar).

«Betrachten wir die letzten zehn Jahre, haben wir mit dem Davis Cup insgesamt 700 000 Franken Verlust gemacht», sagt Keller. Der Verband müsse deshalb überall aufs Geld schauen. «Im Vergleich zu anderen Teams oder auch den Einnahmen bei Turnieren erhalten die Spieler vergleichsweise wenig Geld. Eine Antrittsprämie gibt es nicht, auswärts spielen sie folglich gratis.» Und selbst beim Reisen werde gespart. «Für Flüge in Europa oder nach Nordamerika fliegen alle in der Economy Class, selbst Roger Federer.»

Kein weiteres Davis-Cup- Spiel im Forum Freiburg

So geht es bei Heimspielen darum, möglichst viel aus der Zitrone herauszupressen. Deshalb wird die Davis-Cup-Partie gegen die USA für 2012 sicher die letzte sein, die im Forum Freiburg ausgetragen wird. Voraussichtlich im Halbfinal könnte die Schweiz wieder ein Heimspiel austragen. «Und für Spiele im Halbfinal oder Final kommen in der Schweiz eigentlich nur das Zürcher Hallenstadion oder die Palexpo-Halle in Genf infrage.» Auch für die Erstrunden-Partie gegen die USA hätte Swiss Tennis gemäss Keller problemlos 12 000 Tickets verkaufen können. Ins Forum passen jedoch bloss 7500 Personen. Das Glück für die Freiburger Tennisfans war, dass die grossen Hallen der Schweiz für das kommende Wochenende bereits besetzt waren. «Das Forum Freiburg war für dieses Datum die beste Option. Überhaupt finde ich es eine super Halle. Eigentlich komisch, dass in der Deutschschweiz das Forum keiner kennt.»

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