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Freiburg ist wieder unter dem Strich

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Ihren Lauf nahm die klare Heimschmach gegen den Tabellendritten aus Lancy bereits in der Startphase mit Gegentreffern in der ersten und achten Minute. Anschliessend war es für Freiburg natürlich umso schwieriger, die Partie noch in andere Bahnen zu lenken. Jedes Mal, wenn so etwas wie Hoffnung aufkeimte, schlugen die Genfer gegen die komplett desorientierte Heimabwehr gleich wieder zu. Der Auswärtssieg von Lancy war völlig verdient und geriet kaum je in Gefahr. Bei Freiburg wurden Julien Bize in der Innenverteidigung und Marc Ummel im Tor bitter vermisst. Mit diesem Duo hätte der schlechte Start vielleicht verhindert werden können. Die Hoffnung stirbt zwar zuletzt, aber es sieht momentan gar nicht gut aus für den FCF, dem nun zwei schwierige Auswärtsspiele in Yverdon und beim Team Waadt bevorstehen. Nur mit Siegen darf im Lager der Freiburger wieder ein wenig gehofft werden, ansonsten muss sich der FCF darauf einstellen in die 2. Liga interregional abzusteigen – ein Horrorszenario für die Verantwortlichen, aber vielleicht bald bittere Realität.

Vermeidbare Gegentreffer

Nach dem Anspiel durch die Gäste dauerte es zu Spielbeginn gerade einmal zehn Sekunden, bis es zu einem Elfmeter gegen Freiburg kam: Ein weiter Ball in die Spitze, Janijc, der einen Stürmer zurückhält, Haliti, der sicher verwandelt – und schon war das Heimteam im Rückstand. In der 8. Minute wurde die Abwehr ein weiteres Mal ausgetanzt, und Torwart Freiburghaus – im fehlte offensichtlich die Spielpraxis – irrte im Strafraum umher. Nach dem Anschlusstreffer durch Nzinga hatte das Heimteam seine beste Phase mit zwei Chancen durch Tchaoule (17.) und Kanté (24.). Doch statt den Ausgleich zu erzielen, kassierte man den dritten und etwas später gar den vierten Gegentreffer. Den zweiten Elfmeter hätte es aber nicht geben dürfen, weil Kanté vor seinem Handspiel klar gefoult wurde. Unabhängig davon bezeichnete Präsident Jean-Pierre Gauch die Vorstellung seiner Mannschaft als jämmerlich, was alles über die momentane Lage des Clubs aussagt.

Der zweite Treffer des FCF vor der Pause brachte einen Funken Hoffnung zurück, doch nach der Pause liess man den Gegner bei seinen weiteren zwei Toren ganz einfach gewähren. Damit war die Partie gelaufen, die Enttäuschung und der Frust auf der Tribüne waren spürbar.

«Neben den Schuhen»

Nachdem sich FCF-Trainer Christian Zermatten nach dem Spiel etwas beruhigt hatte, stand er Red und Antwort: «Es war von unserer Seite ein Nichtspiel. Wir sind untergegangen und standen komplett neben den Schuhen», sagte er schonungslos. «Aber wenn man einen so schlechten Start erwischt, wird es ganz schwierig gegen einen guten Gegner wie Lancy mitzuhalten. Immer, wenn wir reagieren konnten, kassierten wir postwendend wieder einen Gegentreffer. Wir sind in einer Negativspirale, und es fehlt uns auch das Quäntchen Glück, wie schon die Spiele gegen Echallens und Martigny gezeigt haben. Jetzt wird es sehr kompliziert, aber wir kämpfen bis zum Schluss.»

Telegramm

Freiburg – Lancy 3:6 (2:4)

St. Leonhard – 200 Zuschauer – SR: Maxime Odiet

Tore: 1. Haliti 0:1 (Foulpenalty), 8. Dugourd 0:2, 15. Nzinga 1:2, 31. Aiachi 1:3, 37. Ntongo (Handspenalty), 38. Lambin 2:4, 62. Barroso 2:5, 71. Aiachi 2:6, 74. Efendic 3:6.

FC Freiburg: Freiburghaus; Ndarugendamwo, Janijc, Kanté, Déglise; Sdiri (72. Nucera), Tchaoule, Charrière (56. Marques), Luis Fernando; Lambin (57. Efendic), Nzinga

Lancy FC: Fontaine; Beuchat, Aiachi (75. Palermo), Barroso, Visentini; Correia, Dugourd, Rodriguez (62. Luisoni), Haliti; Ntongo (61. Aka), Iyeti.

Bemerkungen: Freiburg ohne Bize und Uka (verletzt) sowie ohne Ummel und Benhaddouche (abwesend), Lancy ohne Vuzi, Ravet und Pedertti. Verwarnungen an Déglise, Visentini, Kanté, Marques, Dugourd und Iyeti.

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