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Freiburg mit höchster Suizidrate

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«Heute hat fast jeder ein Handy, dennoch hört kaum jemand dem andern zu», unterstrich Jean-Luc Dreyer die Bedeutung des Telefondienstes. Die Vereinigung in Freiburg verfügt zwar über keinen eigenen Posten, doch die Anrufe aus dem Süden des Kantons werden nach Lausanne weitergeleitet, jene aus dem Norden nach Biel, und die Hilfesuchenden aus Flamatt finden bei der Stelle in Bern Unterstützung. Die Aufgaben des Vorstands der Dargebotenen Hand Freiburg konzentriert sich auf Informations- und Öffentlichkeitsarbeit, die Rekrutierung von neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie auf die Finanzbeschaffung.

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Die Arbeit hat sich gelohnt, wie sich gezeigt hat, nahmen doch im vergangenen Jahr über 10000 Freiburger die Gesprächshilfe in Anspruch. Dabei gilt gesamtschweizerisch Einsamkeit als Hauptgrund für ein Telefon mit der Dargebotenen Hand. Gleich an zweiter Stelle kommen Beziehungsprobleme. Schwermut oder Kummer sind die dritthäufigsten Schwierigkeiten der Anrufer.

Neuer Präsident

Im sechsköpfigen Vorstand der Dargebotenen Hand Freiburg gibt es zwei Veränderungen: Jean-Luc Dreyer tritt von seinem Präsidentenamt ab, bleibt aber weiterhin im Vorstand. Er wird von nun an von Georges Monney als Präsident ersetzt. Auch Lydie Guillaume verzichtet auf ihren Posten als Kassiererin. Ernest Gendre wird die Aufgabe in Zukunft übernehmen. Weiterhin im Vorstand sind: Françoise Gendre, Sylvia Zürrer und Rosemarie Ukélo. Für das nächste Jahr plant das Team, sein Dienstleistungsangebot zu erweitern. Man möchte Betriebsbesuche vornehmen, um mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über allfällige Probleme zu reden. Diese Aktion soll helfen, ein optimales Arbeitsklima zu gewährleisten.

Die Person zuerst

Anschliessend an die Generalversammlung hielt Pfarrer A. Vienny, Direktor des Tremplin in Freiburg, einen Vortrag über Drogenabhängigkeit heute. «Ich glaube, dass unsere Konsumgesellschaft Schuld ist an der hohen Zahl von Drogensüchtigen. Heute zählt der Wettbewerb und nicht mehr das Individuum», hielt er fest. In der Stiftung «Le Tremplin» wird versucht, den Abhängigen zu helfen und ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. Die Person stehe dabei im Vordergrund, wie Pfarrer A. Vienny erklärt. Man versuche, mit jedem Patienten einen individuellen Weg aus der Sucht zu finden.

Im «Parcours Horizon» finden die jungen Leute sowohl eine gemeinsame therapeutische Wohngemeinschaft als auch Hilfe für die berufliche Wiedereingliederung. Die Wohngruppe «Le Belvédère» verfolgt dagegen erst als zweiten Schritt den Ausstieg aus dem Drogenkonsum. Zunächst soll die Wohngemeinschaft den Bewohnerinnen und Bewohnern erlauben, vom Stress, der das Leben im «Milieu» prägt, Abstand zu nehmen. Später wird vielleicht eine Therapie möglich. Daneben bietet das Tremplin auch eine Beratungsstelle, die Werkstätten Freiburg und das Tageszentrum «Au Seuil» an. Im «Empreinte» werden Aids-Kranke informiert und betreut.

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