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Freiburg nützt klarer Sieg nichts

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1. Liga: FC Freiburg in den Aufstiegsspielen definitiv nicht dabei

In diesem Spiel wurde eindrücklich klar, weshalb der SV Lyss mit nur 6 Punkten abgeschlagen am Tabellenende liegt. Die Seeländer waren dem FC Freiburg in allen Belangen um zwei Klassen unterlegen. Freiburg konnte praktisch schalten und walten, wie es wollte.

Paukenschlag zu Beginn

Dabei begann die Partie für die Einheimischen viel versprechend. Gleich beim ersten Angriff entschied nämlich der Unparteiische auf Penalty: Sturny hatte sich engagiert in die Beine von Rüttimann geworfen, was vom Schiedsrichter als penaltywürdig taxiert wurde. Zivkovic verwandelte sicher. Doch damit hatten die Gastgeber ihr Pulver bereits verschossen. Nur drei Minuten später pfiff Ref Peduzzi nämlich auch auf der anderen Seite einen Penalty, nachdem Joël Descloux im Strafraum zu Fall gekommen war. Es roch nach Kompensation. Ursea verwandelte ebenfalls sicher. Nun spielten nur noch die Freiburger. Vorerst traf Joël Descloux nach schöner Vorarbeit Schafers zwar noch den Pfosten, doch in der 20. Minute verwandelte Mora eine Odin-Flanke. Die Pinguine hatten nun leichtes Spiel und erarbeiteten sich Chance um Chance. Doch erst kurz vor der Pause gelang Captain Descloux das 3:1.

Einbahnfussball bis zum Schluss

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild nicht. Der FCF hatte grosse Bewegungsfreiheiten und erhöhte kontinuierlich bis auf 6:1. Danach liess man es etwas gemütlicher angehen, und so kam Lyss doch noch zu einem Lattenschuss durch Del Rio. Die Gäste ihrerseits trafen ebenfalls noch einmal die Torumrandung: Odins Knaller prallte nur von der Lattenunterkante zurück (76.).

Im Freiburger Lager war man sich nach dem Spiel bewusst, hier nicht viel mehr als die Pflicht erfüllt zu haben. Trainer Aubonney: «Immerhin haben wir uns nach dem frühen und ungerechten Penaltytreffer nicht aus dem Konzept werfen lassen. Wir waren sicher in allen Belangen stärker. Sicher hätten wir noch den einen oder anderen Treffer mehr erzielen können.» Auch für Verteidiger Guido Schafer, der sich noch nicht festlegen wollte, ob er auch nächste Saison die Farben des FC Freiburg tragen wird, analysierte das Spiel ähnlich: «Wir haben gezeigt, dass wir diese Partie sehr ernst genommen haben. nach dem 1:0 haben wir das Heft fest in die Hand genommen und unser Spiel gespielt. Aber wir hatten hier wirklich fast keine Gegenwehr.»

Nun die nächste Saison planen

Doch auch das klare Resultat änderte nichts mehr daran, dass der FCF definitiv nicht an den Aufstiegsspielen teilnehmen wird. Denn Mitkonkurrent Wohlen gewann bei Payerne. Da sich die drei Punkte vor dem FCF liegenden Wohlen und Serrières im letzten Spiel gegenüberstehen, wird eines dieser beiden Teams den zweiten Aufstiegsrundenplatz ergattern. Die Aufgabe der Klubleitung wird nun darin bestehen, das Team unter dem neuen Trainer Slobodan Rojevic neu zusammenzustellen. Dabei dürften einige Wechsel – insbesondere auch auf den Ausländerpositionen – nicht ausbleiben.

Lyss – Freiburg 1:6 (1:3)

Grien – 150 Zuschauer – SR: Thomas Peduzzi.
Meyer; M. Heiniger; St. Leu, Hurni; Y. Heiniger (46. Villaverde), Rico (46. Ierep), Pranjic, Zivkovic, Sacino (59. M. Leu); Rüttimann, Del Rio.
Sturny; Jacques Descloux; Fenners, Schafer; Odin, Fragnière, Joël Descloux, Coria (62. Mollard), Mora; Ursea, Bouhessa (46. Danzi).
2. Zivkovic (Pen.) 1:0; 5. Ursea (Pen.) 1:1; 20. Mora 1:2; 42. Joël Descloux 1:3; 56. Danzi 1:4; 58. Joël Descloux 1:5; 65. Danzi 1:6.
Lyss ohne die verletzten Ballestracci, Stalder, Zaugg, Gomez und Dysli. Freiburg ohne Rusca (gesperrt). Verwarnungen an Hurni (27.) und Fenners (56.). Ampelkarte und Ausschluss an Fenners (85.). Pfostenschuss von Joël Descloux (7.) und Lattenschüsse von Del Rio (73.) und Odin (76.).

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