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Freiburg schafft sich gute Ausgangslage

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Mit der 2:4-Niederlage am 10. November 2018 bei Sarganserland hatte das ambitioniert ins NLB-Championat gestartete Freiburg in den neun ersten Saisonspielen nur gerade fünf Punkte geholt. Tags darauf holten die Freiburger in Davos einen Zähler – es war der erste von insgesamt 19 Punkten in den letzten 11 Partien. Leer gingen die Freiburger seither einzig gegen die Spitzenteams Regio Basel und Thurgau aus. Nach einem miserablen Saisonstart hat Floorball den Turnaround geschafft und spielt nun in der abschliessenden Doppelrunde der Qualifikation vom 9. und 10. Februar gegen Davos-Klosters sowie Strichkonkurrent March-Höfe Altendorf um den Einzug in die Playoffs.

Fokus wieder auf der Defensive

«Zwischen den Partien gegen Sarganserland und Davos haben wir auswärts übernachtet. Wir sind dann in Davos in der Sonne alle zusammengesessen und haben sehr offen miteinander diskutiert», blickt Freiburgs Trainer Richard Kaeser zurück. Es sei wichtig, dass jeder einzelne Spieler das Team spüre. «Auch wenn Unihockey ein Teamsport ist, braucht es manchmal die Erkenntnis, dass es nur zusammen geht. Dafür sind Gespräche nötig – das gilt für jede Mannschaft auf allen Stufen.»

Die offenen Worte waren aber nur die eine Seite, die zum Wandel der Freiburger geführt hat. Auch im Training hat Kaeser den Schwerpunkt verlegt. Nicht mehr die Offensive und der Ballbesitz waren das Hauptaugenmerk der Übungseinheiten, sondern die Verteidigung. «Ich habe mich wieder vermehrt auf die Defensive fokussiert. Statt wie zu Saisonbeginn 80 Prozent der Zeit in den Angriff zu investieren, ging es nun wieder zu 70 Prozent um die Verteidigung», erläutert Kaeser. Die Resultate geben dem Trainer recht. Mit 98 Gegentoren in 20 Spielen haben die Freiburger am viertwenigsten Tore der 12 NLB-Teams kassiert.

Schicksal in eigenen Händen

Nicht so ganz sattelfest allerdings war die Freiburger Hintermannschaft am Samstag im ersten Spiel der Doppelrunde bei Ticino Unihockey, das mit 6:7 nach Verlängerung verloren ging. Es waren äusserst ärgerliche Punktverluste. Bis zur 56. Minute hatten die Gäste noch mit 6:4 geführt, den Ausgleichstreffer kassierte Freiburg drei (!) Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit. «Das war einfach nur dämlich. Dafür gibt es keine Entschuldigung», sagt Kaeser. Man habe sich dann darauf geeinigt, den Frust auf der anderen Seite des Gotthards zurückzulassen. «Im Car zu hadern bringt nichts. Wir haben das Spiel sofort abgehakt.» Am Sonntag zu Hause gegen Sarganserland habe er gespürt, dass sein Team die drei Punkte unbedingt holen wolle. Das gelang mit dem 3:2-Sieg. Damit stehen die Freiburger in der Tabelle nun vor der abschliessenden Doppelrunde auf dem achten und letzten Playoff-Platz, punktegleich mit March-Höfe Altendorf, dem letzten Gegner der Qualifikation auswärts am 10. Februar.

«Dann heisst es alles oder nichts. Im Heimspiel gegen Davos und March-Höfe müssen sechs Punkte her», sagt Kaeser. «Dann haben wir die Playoffs auch verdient.» «Es ist immer einfacher, das Schicksal in den eigenen Händen zu halten.» Das Hinspiel gegen die Schwyzer – die in der vorletzten Runde bei Leader Ad Astra Sarnen antreten müssen – hatten die Freiburger zu Hause mit 5:3 gewonnen.

Telegramme

Ticino – Freiburg 7:6 n.V. (2:2, 2:3, 2:1, 1:0)

Bellinzona. 128 Zuschauer. SR Brunner/Büschlen. Tore: 3. J. Sarka (J. Fors) 1:0. 3. D. Monighetti (D. Biffi) 2:0. 8. D. Kaeser (O. Müller) 2:1. 12. B. Aerschmann 2:2. 29. I. Schneeberger (T. Zürcher) 2:3. 29. J. Köstinger (O. Müller) 2:4. 30. T. Zürcher 2:5. 33. J. Sarka (N. Monighetti) 3:5. 34. J. Fors (J. Rautiainen) 4:5. 51. O. Müller (D. Kaeser) 4:6. 56. D. Monighetti (J. Rautiainen) 5:6. 60. N. Monighetti (T. Rautiainen) 6:6. 62. J. Fors (R. Valsesia ) 7:6. Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Ticino Unihockey. 4-mal 2 Minuten gegen Freiburg.

Freiburg – Sarganserland 3:2 (0:0, 2:1, 1:1)

Heilig-Kreuz-Halle. 220 Zuschauer. SR Bleisch/Marty. Tore: 21. J. Stirnimann (J. Köstinger) 1:0. 25. C. Stucki (D. Wieland) 1:1. 34. O. Müller (D. Kaeser) 2:1. 48. L. Roulin 3:1. 57. J. Karlsson (C. Stucki) 3:2.

Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Freiburg. 1-mal 2 Minuten gegen Sarganserland.

Männer. NLB. Rangliste (alle 20 Spiele): 1. Ad Astra Sarnen 53. 2. Basel Regio 48. 3. Floorball Thurgau 40. 4. Ticino Unihockey 34. 5. Davos-Klosters 30 (+1). 6. Langenthal Aarwangen 30 (–9). 7. UH Gordola 28. 8. Floorball Freiburg 24 (-19). 9. March-Höfe Altendorf 24 (–21). 10. Sarganserland 22. 11. Pfannenstil Egg 14. 12. Grünenmatt 13.

«Auch wenn Unihockey ein Teamsport ist, braucht es manchmal die Erkenntnis, dass es nur zusammen geht.»

Richard Kaeser

Trainer Floorball Freiburg

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