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Freiburg verliert auch das Kellerduell

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Nun ist guter Rat teuer beim FC Freiburg: Schwer vorstellbar, wie dieses schwache Team, das nun bereits sieben Punkte Rückstand auf den Strich aufweist, aus diesem Schlamassel herauskommen soll. Der Club muss sich wohl oder übel schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison mit dem drohenden Abstieg auseinandersetzen. Obwohl gestern im Kellerduell bei Thuns U21 einige gute Ansätze zu erkennen waren, doch das reicht nicht auf diesem Niveau.

Diese wichtige Partie Zweitletzter gegen Letzter war für beide Teams kapital, weder Thun noch Freiburg konnten bisher ein Spiel gewinnen. Die Berner Oberländer hatten aber immerhin drei Remis verbucht, während Freiburg nur im ersten Spiel einen Punkt holte und in der Folge nur Niederlagen kassierte. Gegenüber dem Spiel gegen Lancy gab es beim FCF zwei Wechsel, Oke und Cerezo standen neu in der Startformation. Die Partie auf dem Thuner Kunstrasen begann eher verhalten, wobei aber die jungen Berner mehr Druck nach vorne machten. Freiburg bekundete Mühe, so richtig ins Spiel zu finden und war vorerst zusehends mit Defensivaufgaben beschäftigt. Innert kurzer Zeit kam das Heimteam zu zwei guten Möglichkeiten, erst durch Dzongalic, dann nach einem Freistoss von Zubaku (20.) – der Ball zischte allerdings jeweils knapp am Tor vorbei. Erst in der dritten Viertelstunde kam der FCF etwas auf, Maxime Masons Versuch wurde knapp zur Ecke abgefälscht (30). Leider musste in dieser kleinen Druckphase Lionel Buntschu nach einem rüden Foul ausgewechselt werden. So wurde Freiburgs ohnehin knappe Offensive noch geschwächt. Trotzdem kamen die Gäste zu einigen Eckbällen, die jedoch nichts einbrachten.

Thuner Doppelschlag

Nach dem Aufbäumen vor der Pause war zu hoffen, dass die Freiburger die zweite Halbzeit geladen in Angriff nehmen würden. Dem war aber nicht so, es war im Gegenteil Thun, das viel entschlossener spielte und so den Gegner in Bedrängnis brachte. So traf der eingewechselte Floran Ajeti vorerst die Latte (52.), drei Minuten später aber mit einer subtilen Direktabnahme in die hohe Ecke zur Führung. Freiburg war wohl noch geschockt, anders ist die Passivität kurz danach kaum zu erklären, denn Zubaku konnte frei stehend in die entfernte Torecke einschieben. Damit war eine Vorentscheidung gefallen, obwohl nun Freiburg nochmals alles versuchte, um heranzukommen. Das gelang denn auch vorübergehend, als Maxime Mason per Kopf den Anschlusstreffer markierte. Doch der Elan der Schenevey-Truppe wurde einige Minuten später brutal gestoppt, als Zubaku mit einem Sonntagschuss unter die Latte traf und die Entscheidung damit gefallen war.

Telegramm

Thun U21 – Freiburg 3:1 (0:0)

Stockhorn Arena – SR: Marjan Drmic

Tore: 55. Ajeti 1:0, 56. Zubaku 2:0, 71. Mason 2:1, 79. Zubaku 3:1.

Thun U21: Ziswiler; Zahn, Sablatnig, Rodrigues, Toneatti (88. Lehmann); Bigler, Roth, Sherzad (28. Ajeti), Dzonlagic (77. Gerber); Zubaku (80. Lekaj), Fuhrer.

FC Freiburg: Soldini; Dimonekene, Bize, Oke, Ademi; Cerezo (62. Melo), Nguyen, Ferhatovic, Mejdi, Buntschu (33. Schmidhausler); Mason (89. Sulejmani)

Bemerkungen: Thun ohne Da Silva und Wetz, Freiburg ohne Freiburghaus und Pinaro (alle verletzt) sowie ohne Ndarugendamwo (Auslandaufenthalt).

1. Liga. Gruppe 1. Die weiteren Resultate: Bulle – Martigny 2:2. Naters – Meyrin 2:4. Vevey – YB II 1:1. Chênois – Echallens 2:1. Lancy – Azzurri 1:4. Waadt U21 – Carouge 2:2.

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