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Freiburg verliert in der Schlussphase

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Die Niederlage Freiburgs in Carouge war mehr als unnötig. Nicht nur kassierte das Team von John Dragani in der letzten Spielminute nach einem Eckball den zweiten Gegentreffer, sondern sie liessen in der Nachspielzeit auch die Chance aus, diesen mit einem Penalty auszugleichen. Karim Chentouf trat den generös zugesprochenen Elfmeter viel zu schwach, um seiner Mannschaft einen Punktgewinn zu sichern.

Freiburg konfus und ideenlos

Aber Hand aufs Herz: Der FC Freiburg hätte das Remis auch gar nicht verdient, denn er hatte kaum Torchancen, wirkte konfus und über weite Strecken auch ideenlos. In der vergangenen Woche lud Trainer John Dragani das ganze Team nach der schwachen Vorstellung gegen Delémont zu einer Aussprache ein, genützt hat das wohl kaum etwas. Denn obwohl der Trainer gleich vier Umstellungen vornahm, musste man feststellen, dass die nötige Substanz und Klasse in dieser Mannschaft weitgehend fehlt. So muss man über Kampf und Einsatz zu Punkten kommen, was aber gegen spielerisch klar überlegene Gegner auch nicht reicht. Spielerisch überlegen war Etoile Carouge zwar am Samstag nicht, das Team wollte den Sieg aber mehr als die Gäste. Die Genfer spielten keck nach vorne, dominierten den Gegner und hätten die Partie eigentlich schon vor der Pause entscheiden können.

Schmeichelhafte Pausenführung

Die Mannschaft von Trainer Boris Mitrovic begann druckvoll, kam aber erst nach einer Viertelstunde zur ersten Chance durch den omnipräsenten Marco Delley, welcher praktisch alle stehenden Bälle trat. Carouge hatte bis zur Pause eine Handvoll hochkarätiger Torchancen, scheiterte aber immer wieder am hervorragenden Freiburger Goalie Luca Ferro, der sein Team mit unglaublichen Reflexen im Spiel hielt. Entgegen dem Spielverlauf waren die Gastgeber bei einem der wenigen Freiburger Angriffe in Rückstand geraten. Arthur Deschenaux traf in der 29. Minute aus Strafraumdistanz schön unter die Latte.

Die schmeichelhafte Führung der Gäste hielt gut eine Stunde, bis Hempler nach einer Flanke Carrupts nun auch den machtlosen Ferro mittels Kopfstoss überwinden konnte. In der Schlussphase suchten die Genfer vehement den zweiten Treffer. Dieser fiel denn auch in der 90. Minute nach einem Corner durch einen Kopfball von Barroso.

Freiburg in der Baisse

Doch die Partie war noch nicht vorbei. In der Nachspiel- zeit bekam der FC Freiburg nach einem hart gepfiffenen Halten im Strafraum noch einen Penalty zugesprochen. Karim Chentouf vergab aber die grosse Ausgleichschance, da er den Strafstoss viel zu harmlos trat und Torwart Roth keine Mühe hatte, den Ball zu halten. So feierte Carouge seinen verdienten Sieg, während man sich in Freiburg allmählich Sorgen machen muss. Finden die Pinguine nicht schnell aus ihrer Baisse – vier Spiele mit nur zwei Punkten – droht ihnen im Frühjahr ein gnadenloser Abstiegskampf. Entsprechend enttäuscht und mit gesenktem Haupt schlichen Spieler und Trainer nach dem Schlusspfiff in die Kabine. Immerhin konnte sich Baptiste Buntschu zu einer kurzen Stellungnahme überwinden. «Es ist nur bedingt ärgerlich, dass wir am Schluss noch verloren haben, denn ein Remis hätten wir mit dieser durchzogenen Leistung nicht verdient. Bereits zur Pause hätte Carouge klar führen müssen. Der Penalty in der Nachspielzeit kam aus heiterem Himmel, Chentouf übernahm die Verantwortung und scheiterte–das kann jedem passieren. Wir befinden uns in einer Negativspirale und müssen da schnell herausfinden.»

Telegramm

Carouge – Freiburg 2:1 (0:1)

Fontenette.–200 Zuschauer.–SR: Simone Bianchi.Tore:29. Deschenaux 0:1, 62. Hempler 1:1, 90. Barroso 2 :1

Etoile Carouge:Roth; Pauchard, Doudet, Maric, Pasquier; Hempler (85. Soares), Barroso, Delley (91. Gross); Carrupt, Torres (73. Valente).

FC Freiburg:Ferro; Bondallaz, Buntschu, Domo, Vuilleumier; Mora (39. Charrière), Ndzomo, Zaugg, Deschenaux (80. Dénervaud); Chentouf, Kone (62. Bühler).

Bemerkungen:Carouge ohne Pedretti, Araujo, Giorgi und Baumgartner; Freiburg ohne Ndarugendamwo (verletzt) sowie ohne Valente (gesperrt). Verwarnungen: 16. Deschenaux, 43. Hempler, 52. Buntschu, 92. Pasquier.–93. Chentouf verschiesst Foulpenalty.

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