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Freiburg verstärkt das Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit

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Der Freiburger Staatsrat hat sich laut einer Mitteilung verpflichtet, in den kommenden Jahren das Gesamtbudget in der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe anzuheben. Im laufenden Jahr gibt der Kanton Freiburg 240 000 Franken dafür aus. Der Betrag soll in den kommenden Jahren laufend erhöht werden, so dass die Ausgaben einen Franken pro Einwohner und Jahr betragen und damit auf über 300 000 Franken ansteigen werden.

Den Entscheid hat die Freiburger Regierung im Zuge der Erneuerung der Legislaturziele gefällt. So hat er auch den Leistungsauftrag mit der Organisation Solidarisches Freiburg verlängert. Diese ist der Verband sämtlicher Freiburger Entwicklungsorganisationen, und er verwaltet das Jahresbudget des Staates für die finanzielle Unterstützung von Projekten der Freiburger Organisationen im Ausland. 2017 hat der Verband Subventionen in der Höhe von 190 000 Franken erhalten.

Verstärkter Austausch

Mit der Partnerschaft zwischen dem Kanton und der Organisation Solidarisches Freiburg soll die Freiburger Bevölkerung auch für die internationale Solidarität und die Nord-Süd-Beziehungen sensibilisiert werden. So ist Solidarisches Freiburg neu in den Sozialen Netzwerken präsent und informiert regelmässig über seine Aktivitäten und jene seiner Mitglieder.

Ein Ziel des Staatsrates ist es laut Communiqué, die institutionelle Zusammenarbeit zu fördern. Die Sicherheits- und Justizdirektion hat zwischen 2015 und 2016 eine Bestandesaufnahme der Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit im Kanton Freiburg vorgenommen. Dabei erfasste sie 59 Organisationen und Projekte, die in Afrika, Indien, Nepal und Haiti hauptsächlich in Ausbildung und Erziehung tätig sind. Mit der Erfassung soll die bessere Vernetzung der Akteure wie Vereine, Stiftungen, Gemeinden, Kirchgemeinden und Hochschulen erreicht werden. Sie sollen den Erfahrungs- und Kompetenzaustausch intensivieren.

Engagement in Bosnien

Bis 2018 wird sich der Kanton Freiburg weiterhin im Projekt zur Verbesserung der psychiatrischen Versorgung in Bosnien und Herzegowina engagieren, an dem er seit 2010 gemeinsam mit den Kantonen Bern, Jura und Genf und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit beteiligt ist. Die Tätigkeit besteht hauptsächlich darin, die Infrastruktur für psychische Gesundheit in den Gemeinden zu stärken, die Ausbildung der bosnischen Fachleute im Gesundheits- und Sozialbereich zu verbessern und die Diskriminierung von Personen mit posttraumatischen Störungen zu bekämpfen.

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