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Freiburg wartet weiter auf ersten Saisonsieg

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Sowohl Absteiger Etoile Carouge als auch der FC Freiburg ist schlecht in die Saison gestartet. Aufseiten der schon letztes Jahr kränkelnden Pinguine kam dieser verpatzte Start nicht unerwartet, anders aber beim letztjährigen Genfer Promotion-League-Club, der wohl in den ersten Spielen in der unteren Liga mehr Punkte budgetiert hatte. Allerdings agieren bei Carouge Ausgabe 2016/17 nur noch gerade vier Spieler aus der letzten Saison, alle anderen Akteure haben den Klub nach dem Abstieg verlassen.

Torlose erste Halbzeit

 Weil auch der neu formierte FC Freiburg sein Rendement noch längst nicht gefunden hat und viele Spieler ihrer Bestform laut Trainer Frédéric Chassot noch meilenweit hinterherlaufen, reichte es nach neunzig hart umkämpften Minuten nicht einmal zu einem Zähler.

 Die Anfangsminuten im fast leeren Stade de Fontenette gehörten den keck beginnenden Gästen aus Freiburg, die vor allem bei stehenden Bällen gefährlich waren und eigentlich hätten in Führung gehen müssen. Schon nach sieben Minuten klatschte ein Versuch von Mittelfeldspieler Julien Bize an den Pfosten. Etwa nach zwanzig Minuten kam dann das Team von Coach Eric Severac besser ins Spiel, und die einzige Spitze Foued Kahaoui stellte Freiburgs Abwehr inklusive Goalie Marc Ummel doch auch vor ein paar Probleme. Auch der FCF hatte in Yessin Sdiri lang nur einen richtigen Stürmer in der Anfangsaufstellung, der sich gegen die Viererkette der Schwarzen jedoch sehr schwer tat. Überhaupt waren die klaren Torchancen in der ersten Halbzeit an einer Hand abzuzählen.Nach dem Tee schaltete Carouge einen Gang nach oben und drückte nun lange Zeit dem Spiel seinen Stempel auf. So war es nicht verwunderlich, dass die Genfer nach einem stehenden Ball in Führung gingen; den hohen Bogenball hätte der Freiburger Torhüter an einem guten Tag jedoch halten können. Er erwartete wohl keinen direkten Schuss und stand etwas zu weit vor seinem Kasten. Dieses Tor gab dem Sieger sichtlich Mumm und war im Nachhinein schon so etwas wie eine Vorentscheidung.

Einwechslungen brachten frischen Wind

Nach gut einer Stunde brachte Chassot mit Chris Nzinga und Pedro Gomes zwei neue und schnelle Angriffsspieler, die sofort für frischen Wind und Gefahr vor dem Genfer Tor sorgten. Trotz zwei, drei guten Möglichkeiten wollte aber der Ausgleich nicht fallen. In der letzten Viertelstunde verpasste jedoch Carouges Center Kahlaoui noch zwei Hundertprozentige aus wenigen Metern, so dass es am Ende beim knappen, aber nicht unverdienten Sieg der Genfer blieb.

Freiburgs Trainer Chassot wirkte nach dem Spiel sehr niedergeschlagen. In den letzten Minuten habe seiner Mannschaft nach dem Nachtragsspiel vom Mittwoch etwas die Kraft gefehlt. Einige seiner Spieler müssten sich aber sofort gewaltig steigern, sonst gäbe es für sie im Klub keine Zukunft mehr.

Der neue Trainer, der immer noch mit einem Handschlagvertrag mit Ex-Präsident Heribert Brülhart arbeitet, hat es in der Saanestadt allerdings auch nicht gerade leicht. Wie schon in La Sarraz am Mittwochabend fehlte die Klubleitung auch in Carouge gänzlich. Wie in den meisten bisherigen Meisterschaftspartien war dem FC Freiburg auch gegen Carouge das Schlachtenglück nicht unbedingt hold, aber bekanntlich kann man Göttin Fortuna mit mehr Einsatz auch auf seine Seite zwingen. Im Moment fehlen allerdings den Pinguinen auf dem Feld echte Leader, die es vor ein paar Jahren in dieser Mannschaft noch gab, wo man zusammen mit dem SCD ja die Aufstiegpoule erreichte.

Etoile Carouge – Freiburg 1:0 (0:0)

Stade de la Fontenette.–120 Zuschauer.–SR: Y. Degallier.Tor: 53. Dechene 1:0.

Etoile Carouge FC:Gendre; Lhoneux, Reymond, Doudet, Baddy; Robin (78. Avdulahi), Bah; Fernandez, Dechene, Alaj (68. Rugovaj); Kahlaoui (91. Mettler).

FC Freiburg:Ummel; Pinto, Kante, Motumbo, Ndarugendamwo; Bize, Charrière (65. Nzinga); Pasquier (65. Gomes da Silva), Fermino, Mendizov (76. Rodriques); Sdiri.

Bemerkungen:Carouge ohne Eyer, Paturaux, Fazlija; Freiburg ohne Déglise, Lotwa, Uka (alle verletzt).–Pfostenschuss: Bize (7.).–Offsidetor von Kahloui (22.).

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