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Freiburg will ein Déjà-vu verhindern

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Letztes Jahr hat Unihockey Freiburg am eigenen Leib erfahren, wie ungerecht Sport manchmal ist. Da dominierte das Team die Qualifikation nach Belieben–und verlor anschliessend gleich die erste Playoff-Serie. Gegen Schüpbach, das die Qualifikation auf Rang fünf abgeschlossen hatte. Es war auch ein Beweis dafür, dass das doch etwas spezielle System der 1. Liga für die Topteams durchaus seine Tücken hat. Die beiden erstklassierten Mannschaften qualifizieren sich direkt für den Halbfinal. Während die übrigen Teams die Viertelfinals bestreiten, pausieren sie fast einen Monat lang–und riskieren, aus dem Rhythmus zu fallen.

Gute Bilanz gegen InnerSchwyz

Die Situation präsentiert sich für Freiburg in diesem Jahr nicht anders. Das letzte Meisterschaftsspiel bestritt das Team von Richard Kaeser, das die Qualifikation erneut auf Rang eins abgeschlossen hat, Ende Januar. Halbfinal-Gegner Vipers InnerSchwyz absolvierte in der Zwischenzeit die Viertelfinal-Serie (best of 3) gegen Luzern, die der Tabellenvierte der Qualifikation 2:0 gewann. «Wir haben versucht, aus den Fehlern des letzten Jahres zu lernen», sagt Kaeser, «haben zum Beispiel einen Trainingsmatch organisiert und auch sonst die Trainingsinhalte angepasst.»

Kaeser blickt deshalb der Halbfinalserie, die ebenfalls im Best-of-3-Modus gespielt wird, zuversichtlich entgegen. «In den letzten zwei Wochen haben wir extrem gut trainiert, auch weil mir momentan das gesamte Kader zur Verfügung steht.» Die Freiburger hatten auch Zeit, sich spezifisch auf den Gegner InnerSchwyz einzustellen. «Ihre Viertelfinalserie haben wir uns allerdings nicht angeschaut. Wir filmen alle unsere Spiele und konnten so die Partien, die wir in der Qualifikation gegen InnerSchwyz gespielt haben, analysieren.» Freiburg gewann beide Spiele knapp. Das erste 6:5 nach Verlängerung, nachdem es in den letzten 47 Sekunden der regulären Spielzeit einen Dreitore-Vorsprung verspielt hatte, das zweite auswärts 4:3. «Zu Hause hatten wir InnerSchwyz bis in die Schlussminute eigentlich gut im Griff. Das Team hat zwei, drei individuell starke Offensivspieler. Insgesamt würde ich InnerSchwyz als Team bezeichnen, das weder in einem Bereich richtig stark noch irgendwo wirklich schwach ist.»

 Hält die Psyche?

Freiburg startet deshalb sicher als Favorit in die Serie. Erst recht, weil der Klub Anfang Januar noch einmal aufgerüstet hat mit der Verpflichtung des finnischen Stürmers Jarkko Penttinen und eines Torhüters mit NLA-Erfahrung, Matthias Stern. «Ich bin mit den Leistungen von beiden bisher sehr zufrieden», sagt Kaeser. «Penttinen haben wir für Skorerpunkte geholt. Er hat seine Torgefährlichkeit bereits oft aufblitzen lassen. Zudem hat er sicher vom Training der letzten Wochen profitiert und fügt sich immer besser in die Mannschaft ein.»

Es ist also wieder einmal alles angerichtet für Unihockey Freiburg. Erst recht, weil der Aufstieg in die Nationalliga B in diesem Jahr einfacher zu bewerkstelligen ist als normalerweise, da die NLB auf die kommende Saison hin von zehn auf zwölf Teams aufgestockt wird. Freiburg muss für einen Aufstieg nicht unbedingt ein Team aus der NLB besiegen. Es würde reichen, InnerSchwyz und anschliessend im Final den Sieger des zweiten Halbfinals der Gruppe zwischen Schüpbach und Reinach zu besiegen. Zudem erhält der Verlierer des Finals in einer Serie gegen ein NLB-Team eine weitere Chance, den Aufstieg doch noch zu bewerkstelligen.

 Jetzt oder nie wird Freiburg der seit Jahren angestrebte Aufstieg gelingen, ist man deshalb fast geneigt zu sagen. Und genau das könnte für die in den letzten Jahren nicht über alle Zweifel erhabene Psyche des Teams nicht ganz leicht zu verarbeiten sein. Kaeser macht sich keine Sorgen, dass der Druck auf sein Team zu gross ist. «Ich spüre bei den Spielern keine Nervosität. Wir kennen die Situation ja aus den letzten Saisons. Auch da waren wir jeweils der Favorit.» Nun muss Freiburg dieser Favoritenrolle nur noch gerecht werden.

Männer. 1. Liga. Playoff-Halbfinal.Spiel 1: Freiburg – InnerSchwyz. Sonntag, 1. März, 19.30 Uhr (Heilig-Kreuz-Halle).

Spiel 2:InnerSchwyz – Freiburg. Samstag, 7. März (Sporthalle Lücken).

Spiel 3 (ev.):Freiburg – InnerSchwyz. Sonntag, 8. März (Heilig-Kreuz-Halle).

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