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Freiburger Architektur im Blickpunkt

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Freiburg ist weitherum bekannt für seine mittelalterliche Altstadt. In den Augen von Kennern hat Freiburg jedoch auch abseits seiner historischen Mauern das Zeug zur Architektur-Hochburg. Das renommierte Zürcher Architektur-Magazin «Werk, bauen und wohnen» hat deshalb für seine August-Ausgabe die Stadt Freiburg und die Region erkundet, um die Schlüsselwerke Freiburgs der ganzen Schweiz zugänglich zu machen.

Mutige Jung-Architekten

Der verantwortliche Redaktor Caspar Schärer reiste im Zuge seiner Recherchen mehrmals nach Freiburg. Bei seinen Entdeckungstouren habe er vor allem vor dem Universitätsgebäude Miséricorde und vor der Lehrwerkstätte verweilt. Doch auch sonst sorgte Freiburg beim Architekturkenner für Überraschungen: «Aus Zürcher Sicht steht Freiburg manchmal ein wenig im Schatten von Lausanne und Bern–zu Unrecht», ist Schärer überzeugt. Denn die Ausgabe sei viel reichhaltiger geworden als erwartet. Die üppige Baukunst resultiert nach Ansicht von Schärer unter anderem daraus, dass der Wettbewerb unter Jung-Architekten in Freiburg stark gefördert werde, zum Beispiel beim Ausbau des alten Werkhofs: «Es gibt in Freiburg auffallend viele öffentliche Architektur-Wettbewerbe.» In «Werk, bauen und wohnen» werden die Ausbauten des Heitera- und des Botzetkindergartens als Beispiele herangezogen, bei denen die mutige, frische Bauweise der Jung-Architekten zum Ausdruck komme.

 Ferner ist den Redaktoren des Architekturmagazins die Perolles-Strasse aufgefallen, die ein Pariser Flair habe. Sie sei das einzige flache Plateau in einer Stadt, die sonst mehr oder weniger aus steilen Hängen bestehe. Ihren Anfang markiert die Kantonalbank, das grosse graue Gebäude mit der halbmondförmigen Ausbuchtung in der Nähe des Bahnhofs. Wo der Laie mit Blick auf den Boden vorbeihastet, finden Architektur-Kenner Kunst. Für Caspar Schärer ist das vom Tessiner Architekten Mario Botta entworfene Kantonalbankgebäude ein grandioses Werk: «In den 1980ern hatten wir schon einmal eine Ausgabe allein über diesen Bau.»

Spiegel der Geschichte

Der Sensler Kunsthistoriker Walter Tschopp hat zum Magazin ebenfalls einen Teil beigetragen: Anhand drei persönlicher Schlüsselwerke rekapituliert er Teile der Freiburger Geschichte oder Gegenwart. So ist der Bau der Poyabrücke für ihn Ausdruck dafür, dass der Sensebezirk endlich selbstständig werde, da die Brücke den Anschluss an den deutschsprachigen Osten sicherstelle. Der Stalden in der Unterstadt mit seinen Steinfassaden erinnere ihn an die Gründung von Pro Fribourg, einer Bewegung, die die Erhaltung des Stadtbildes zum Ziel hat.

Die Ausgabe zu Freiburg kann einzeln bestellt werden: http://wbw.ch oder Tel. 071 274 36 15.

«Aus Zürcher Sicht steht Freiburg manchmal ein wenig im Schatten von Lausanne und Bern–zu Unrecht.»

Caspar Schärer

Redaktor

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