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Freiburger Bauernverband: Strukturwandel im Fokus

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Die unablässige Reduktion der Agrarpreise, die verbalen und schriftlichen «Angriffe gewisser Kreise zur Destabilisierung unserer Landwirtschaft und der vorherrschende Trend, immer mehr ökologische Leistungen von den Schweizer Bauern zu verlangen, ohne all deren Arbeit in angemessener Weise abzugelten, sind Faktoren, die das Unbehagen in Landwirtschaftskreisen weiter verstärken», heisst es in einer Verlautbarung des Verbandes.

Bundesmittel auf
anderem Weg erhalten

Vor diesem Hintergrund fordert der FBV den Bundesrat auf, den Abbau der Milchmarktstützung durch eine konkrete Finanzhilfe auszugleichen. Es sei nicht einzusehen, warum der Milchsektor andauernd benachteiligt und unter Druck gesetzt werde. Deshalb müssten die Bundesmittel, die diesem Sektor entzogen würden, den Produzenten unbedingt auf anderem Weg wieder zufliessen, sei es in Form einer Milchkuhprämie oder beispielsweise als Futterflächenbeiträge, verlangt der FBV.

Der FBV wendet sich allerdings gegen eine grundlegende Änderung der Unterstützung des Bundes. Das Agrarpaket für den Zeitraum 2004-2007, das die eidgenössischen Räte im Juni 2003 verabschiedet haben, darf nicht 12 Monate später in Frage gestellt werden. Und eine Neuverteilung der Beihilfen zwischen den Bauern dürfte nicht vor 2008 ins Auge gefasst werden, heisst es weiter. Der Kantonalvorstand hat im Übrigen eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die konkrete Massnahmen für die Aufteilung der Prämien auf sämtliche multifunktionale Leistungen der Landwirtschaft vorschlagen soll.

Für die Mutterschaftsversicherung

Der FBV befürwortet die Einführung dieser Mutterschaftsversicherung auf Bundesebene nachdrücklich. Er wird alle freiburgischen Landwirtschaftsbetriebe noch genau informieren, damit auch die Freiburger Bäuerinnen in den Genuss dieser Versicherung kommen können.

Schliesslich zeigt sich der Kantonalvorstand des FBV sehr beunruhigt über die Bestrebungen der Bundesbehörden, den Hauswirtschaftsunterricht an den Sekundarschulen abzuschaffen. Er unterstützt die Stellungnahme der Schweizer Bäuerinnen klar, die eine Fortführung dieses wichtigen Fachs für die Kinder fordern, damit diese die verschiedenen Erzeugnisse der Schweizer Landwirtschaft kennen lernen können.
Der Kantonalvorstand stimmt den Beschlüssen der Jagdkommission betreffend die Regelung der Wildschweinjagd zu und verlangt vom freiburgischen Staatsrat, alles zu unternehmen, um die übermässige Bestandsvermehrung des Schwarzwilds einzudämmen, das in den Kulturen der Broye-Region und in den Greyerzer Alpen enorme Schäden anrichtet.

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