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Freiburger Frauenraum erhält Überbrückungsgelder

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Der Frauenraum Freiburg erhält finanzielle Hilfe vom Kanton. 
Alain Wicht/a

Insgesamt 50000 Franken und eventuell Ende Jahr ein Finanzausgleich: Der Grosse Rat akzeptierte eine temporäre Hilfe für den Frauenraum. Er stellte aber auch Forderungen.

Der Freiburger Verein Frauenraum sei ein zuverlässiger Partner, er leiste sehr gute Arbeit und auch einen wichtigen Beitrag zur Integration ausländischer Frauen. Die Arbeit des Freiburger Frauenraums wurde am Freitag im Grossen Rat allgemein gelobt. Finanziell steht der Verein aber auf wackligen Füssen. «Der Frauenraum ist in Gefahr», sagte Grossrätin Madeleine Hayoz (CVP, Cressier). «Der Verein kämpft um seine Existenz», ergänzte Bernadette Mäder-Brülhart (CSP, Schmitten). Sie erinnerte daran, dass im Verein viel Freiwilligenarbeit geleistet werde.

76000 Franken Defizit veranschlagt der Verein Frauenraum Freiburg für das laufende Jahr bei Einnahmen von gut 760000 Franken. Grund sind laut dem Verein vor allem Corona-bedingte Einnahmeausfälle. Mit einem Auftrag hatten Grossrätinnen und Grossräte deshalb vom Staatsrat verlangt, er möge dem Verein eine zusätzliche Finanzhilfe gewähren. Gemäss Gesundheits- und Sozialdirektorin Anne-Claude Demierre (SP) hat sich der Staatsrat bereits entschieden, dem Verein Frauenraum nebst 25000 Franken für die Integrationskurse weitere 25000 Franken gegen das strukturelle Defizit zu gewähren. Und nach Prüfung der Ergebnisse 2021 wolle er noch einen einmaligen Finanzausgleich leisten. Der Grosse Rat hiess dies mit 74 gegen 2 Stimmen gut.

«Eine Verschnaufpause»

«Das gibt dem Verein eine Verschnaufpause», sagte Bernadette Mäder. Das Problem aber bleibt. Wie Antoinette de Weck (FDP, Freiburg) sagte, habe der Verein schon vielerorts Einsparungen gemacht. «Es fehlt an den Ressourcen, es liegt nicht an den Kosten», sagte sie. Auch für Martine Fagherazzi (SP, Ecuvillens) würden so die Probleme zwar 2021, nicht aber auf lange Sicht gelöst. 

Achim Schneuwly (SVP, Oberschrot) meinte, der Verein habe seine eigenen Finanzen zu wenig streng kontrolliert. Man könne vom Kanton aus nur kurzfristig helfen. Staatsrätin Demierre erinnerte daran, dass der Kanton schon 2018 einspringen musste: «Bei der Finanzführung gilt es, noch einen Effort zu leisten.»

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