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Freiburger Gastronomie wird vielfältiger

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1670 Betriebe verfügen im Kanton Freiburg über ein Patent als öffentliche Gaststätte. Im Vergleich der letzten Jahre ist diese Zahl stabil geblieben, berichtete Sicherheits- und Justizdirektor Maurice Ropraz (FDP) an der gestrigen Generalversammlung von Gastro Freiburg. Ropraz wies aber darauf hin, dass die Aufteilung nach Patenten sich verändert: «Neue Gesuche für Hotels, Cafés und Restaurants sind eher selten. Die Mehrzahl der neuen Patente betrifft Imbisslokale, Fast-Food und mobile Küchen», so der Staatsrat. Derzeit seien noch 20 Gesuche für Food-Trucks in Prüfung.

«Das Angebot richtet sich öfter nach einem schnellen und anonymen Konsum aus», so Ropraz. «Es ist eine neue Tendenz, aber man sollte sie nicht dramatisieren. Die Freiburger Gastronomie zeichnet sich durch die Vielfalt ihres Angebots und durch ihre Gourmet-Küchen aus.»

Präsidentin Murielle Hauser, die gestern wie die anderen Vorstandsmitglieder für eine Dauer von drei Jahren wiedergewählt wurde, sagte, die Anpassungsfähigkeit sei in der Gastro-Branche der Schlüssel zum Erfolg. Das Verbraucherverhalten ändere sich rasch; da gelte es, zu beobachten und zu reagieren. «Sofern der Wettbewerb fair bleibt, kann Konkurrenz motivierend wirken», sagte Hauser. Sie lobt diesbezüglich die Freiburger Behörden, die für Foods-Trucks das neue Patent V eingeführt haben. Dieses sieht einen Ausbildungskurs von elf Tagen vor. Die Food-Trucks seien für Gastro Freiburg 2016 das dominierende Thema gewesen. Vor einem Jahr sei das Projekt noch in Ausarbeitung gewesen, im Herbst habe der Grosse Rat die neuen Bestimmungen verabschiedet, und am 1. Januar 2017 ist die neue Gesetzgebung in Kraft getreten, lobte Hauser.

Die Präsidentin ging auch auf die Mitgliederumfrage von Gastro Freiburg ein (die FN berichteten): Sie hob hervor, dass zwei Drittel der Betriebsinhaber mit ihrer Tätigkeit sehr zufrieden seien, obwohl bei 30 Prozent von ihnen der Umsatz rückläufig sei. 82 neue Wirte – zehn aus Deutschfreiburg – konnten gestern ihre Diplome im Empfang nehmen.

Als Erfolgsgeschichte bezeichnete Hauser eine Marketingaktion von Gastro Freiburg mit Geschenkgutscheinen. Diese Massnahme werde weitergeführt. Innerhalb von Gastro Freiburg war im letzten Jahr die Fusion der Sektionen Broye und Glane eine markante Veränderung.

Gesetzgebung

Herkunft der Fische muss deklariert sein.

Am 1. Mai ist ein neues Lebensmittelgesetz des Bundes mit Verordnungen in Kraft getreten. Seither gilt für Gaststätten neu die Pflicht zur Deklaration von Fisch und Substanzen, die allergische Reaktionen hervorrufen. Gemäss Murielle Hauser ist es erfreulich, dass diese Allergene nicht in der Speisekarte aufgeführt werden müssen, sondern dass pro Betrieb eine Liste existieren muss und sich Kunden beim Personal erkundigen können. Beim Fisch gilt die Deklarationspflicht für Herkunft und Fangart. Es herrscht eine einjährige Übergangsfrist.

uh

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