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Freiburger Grenadiere feiern Jubiläum in Murten

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Die offizielle Ehrengarde der obersten Behörde des Kantons hat am Samstag mit ihrem Umzug durch die Murtner Altstadt die Zuschauer fasziniert und ihr 100-Jahr-Jubiläum zelebriert.

1914 feierte Genf seine 100-jährige Zugehörigkeit zur Eidgenossenschaft und lud dazu die Freiburger ein. Diese organisierten damals einen Sondertrupp in der alten, blauen Uniform von 1814. Einige Mitglieder der Delegation gründeten daraufhin den Verein der Freiburger Grenadiere.

 

 Feldpost mit Maultieren

 Das noble Kontingent der Freiburger Grenadiere hat zum Ziel, die militärische Tradition des Kantons zu erhalten. Im Jahr 1964 ernannte der Staatsrat das Kontingent zur offiziellen Ehrengarde der obersten Behörde des Kantons Freiburg.

 Nach der Fahnenübergabe marschierten die Freiburger Grenadiere am Samstag in ihren blau-roten Uniformen und mit den Feuerstein-Vorladern in Reih und Glied durch Murten. Auch die berittene Freiburger Ehrengarde «Cadre Noir et Blanc» war beim Umzug mit dabei, wie auch die Schweizer Feldpost anlässlich ihres 125-Jahr-Jubiläums.

Die Angehörigen der Feldpost präsentierten sich ebenfalls in historischen Uniformen und fuhren mit einer Feldpostkutsche mit zwei Maultieren sowie mit einem Militärvelo mit einem mit Postsäcken gefüllten Anhänger durch Murtens Altstadt.

Rang und Namen

Vertreter aus Behörden und Politik nahmen an den Feierlichkeiten der beiden Jubilare teil, so auch Armeechef André Blattmann, Grossratspräsidentin Käthi Thalmann-Bolz sowie Staatsratspräsident Beat Vonlanthen. Marschmusik und Pferdegetrappel durchströmten die Altstadt, Kinder freuten sich an kleinen Geschenken, welche die Feldpöstler verteilten. Der eine oder andere ältere Zuschauer blickte gerührt auf die Vorführung. Damit niemand auf die Pferdeäpfel auf den Pflastersteinen tritt, waren auch zwei Putzwagen am Umzug mit dabei. Dieser fuhr gleich hinter den Reiterinnen und Reitern der Ehrengarde «Cadre Noir et Blanc» mitten im Umzug durch die Gassen von Murten.

Ehre und Treue

Nach dem Umzug feierte die Feldpost im Hotel Murten, die Freiburger Grenadiere in der Deutschen Kirche. «Es lebe die Schweiz, es lebe der Kanton Freiburg, und es lebe das Kontingent der Freiburger Grenadiere», lauteten die Worte der Grenadiere in der Kirche.

Das Kontingent folgt einer strengen Organisation. Wird das Militärkorps aufgeboten, so geschieht dies mit einem schriftlichen Marschbefehl. Ehre und Treue sind seit Bestehen des Korps seine Grundsätze.

Armeechef André Blattmann (l.) begrüsste die Grenadiere. 

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