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Freiburger Grossküchen und lokale Lebensmittel

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Der Staatsrat geht einig mit den Autoren zweier Vorstösse im Grossen Rat, wonach Grossküchen im Kanton regionale oder nachhaltig hergestellte Produkte beim Einkauf vorziehen sollten. Laurent Thévoz (Grüne, Freiburg) und Xavier Ganioz (SP, Grüne) sowie Romain Castella (FDP, Albeuve) und Ruedi Schläfli (SVP, Posieux) hatten sich für ein stärkeres Engagement des Staates in diesem Bereich stark gemacht (die FN berichteten). Unter anderem schlugen sie einen Gesetzesentwurf vor, um den «staatlichen und subventionierten Gaststätten versorgungstechnische Regeln aufzuerlegen», fasst der Staatsrat die Vorstösse zusammen.

Einerseits passten diese durchaus in den Rahmen seiner Bemühungen um eine nachhaltige Entwicklung im Bereich der Produktion und des Vertriebs von Lebensmitteln, schreibt der Staatsrat. Andererseits seien Vorschriften in diesem Bereich politisch nicht einfach umzusetzen. Im Übrigen seien grundlegende Fragen noch nicht geklärt. Beispielsweise sei nicht sicher, ob der Bezug «lokaler» Produkte–was auch immer dies umfassen würde–wirklich immer nachhaltig sei. Auch seien Herkunftsangaben von Ausgangsprodukten oft ungenügend.

Zudem sei ihm klar, schreibt der Staatsrat, dass die Gemeinschaftsgastronomie–damit sind zum Beispiel Kantinen oder die Mensa der Universität gemeint–mit einem Ausstoss von jährlich über sieben Millionen Mahlzeiten im Kanton ein wichtiger Marktteilnehmer ist und der Staat in jenen Bereichen, in denen er Einfluss nehmen kann, seine Vorbildfunktion wahrnehmen müsse.

Deshalb erklärt sich der Staatsrat bereit, einen Bericht auszuarbeiten, der offene Fragen klärt und Instrumente vorschlägt, um die «Lebensmittel aus der Region in der Gemeinschaftsgastronomie besser fördern zu können», auch unter Berücksichtigung von Faktoren wie biologisch, fair und gesund. Allerdings sei noch nicht klar, ob sich am Schluss ein Gesetz oder Reglement tatsächlich als die beste Lösung des Problems erweisen werde. fca

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