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Freiburger Smartphone-App verbindet Angenehmes mit dem Nützlichen

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Die Fitness- und Ausflugsapp Fri-Activ verbindet kulturelle und touristische Entdeckungen im städtischen Raum mit sportlichen Aktivitäten.

Die Idee erscheint originell: Man verbinde Elemente aus Gesundheit, Tourismus und Sport in einer Smartphone-Fitness-App. Das kantonale Sportamt hat das gemacht und die App Fri-Activ lanciert. Es führt den Nutzer, die Nutzerin in total fünf Sprachen entlang eines Rundgangs durch eine Stadt, vorbei an touristischen Sehenswürdigkeiten aus Kultur, Natur, Geschichte und Technik. Die App preist jedoch nicht nur diese Hotspots, es kombiniert die Besichtigung mit einer sportlichen Aktivität für alle.

Viele Leute wollen sich bewegen, erklärt Sportamtschef Benoît Gisler auf Anfrage. Die App soll ihnen dafür den Kick geben, den sie manchmal benötigen. Bewegung soll selbstverständlich werden. «Sie sollen zum Beispiel im Zweifelsfall automatisch die Treppe nehmen, wenn daneben auch noch ein Lift wäre», so Gislers Beispiel. Wenn diese Wahl dann noch mit Wissensdurst und einer gemeinsamen Aktivität mit anderen Menschen verbunden werde, sei die Motivation umso grösser.

Zwei Pilotgemeinden

Die Verantwortlichen haben das Konzept am Freitag im Greyerzer Museum in Bulle vorgestellt. Bulle ist neben der Stadt Freiburg Pilotgemeinde für das Projekt. Zu einem späteren Zeitpunkt soll die App auf andere Regionen des Kantons ausgeweitet werden – namentlich sind unter anderem Parcours in Murten und Düdingen vorgesehen.

Das Angebot entspreche dem Willen und dem Sportkonzepts des Staatsrats, die Gesundheit der Bevölkerung zu fördern und die Zahl jener Personen zu erhöhen, die regelmässig sportlich aktiv sind, so Staatsrat Romain Collaud. Er liess sich die App zusammen mit seinen Amtskollegen – den Gemeinderäten von Freiburg, Pierre-Olivier Nobs, und von Bulle, Jerôme Tornare – demonstrieren. Auf eine längere Outdoor-Aktivität mussten die Herren aber wegen des umschlagenden Wetters verzichten. Sie hätten alle die einfache Bedienung der App geschätzt, fasste Gisler zusammen.

Zusammenarbeit

Eine wichtige Rolle spielen zwei kantonale Verbände. Die Touristiker haben sich um die Auswahl der Sehenswürdigkeiten gekümmert. Der Turnverband und seine Mitgliedsvereine sorgen für die Konzipierung und Einrichtung dieser Sportposten, für die Verbreitung der Idee unter ihren zahlreichen Angehörigen und für sporadische Spezialaktivitäten. «Die Turnvereine haben einen grossen Einfluss auf die Bevölkerung», so Sportamtschef Gisler, deshalb habe man sie schon früh an Bord geholt.

 App erfüllt viele Bedingungen

Die Standortgemeinden können den Verlauf des Parcours selbst bestimmen. Die Übungen weisen drei Schwierigkeitsgrade und drei Distanzen auf, aus denen man wählen kann. Vorgesehen sind Strecken zwischen zwei und zehn Kilometern Länge, sie können sechs bis etwa 20 Posten aufweisen. Die App ermöglicht eine individuelle Teilnahme zu jeder Tages- und Nachtzeit, in jedem Tempo und auch nur teilweise. Kraft wird genauso gefördert wie Beweglichkeit. Hinzu kommen auch Posten zum Aufwärmen und zum Dehnen. Zudem setzen die Elemente einen starken Akzent auf die Integration zum Beispiel von Familien, Touristinnen, Aktivsportlern sowie handicapierten, in ihrer Mobilität beeinträchtigten oder älteren Menschen.

Getestet und für gut befunden (v.l.n.r.): Gemeinderat Jérome Tornare aus Bulle, Staatsrat Romain Collaud und Gemeinderat Pierre-Olivier Nobs (Freiburg) lernen Fri-Activ kennen.
Charly Rappo

Zwei Parcours in Freiburg

In Freiburg führt ein Parcours mit 15 Posten durch das Quartier zwischen Zeughausstrasse und der Pérolles-Strasse mit Einbezug der verschiedenen Universitätsgebäude. Eine längere Tour mit bis zu 25 Posten umfasst den Bereich zwischen der Universität Miséricorde und dem Burgquartier.

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