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Freiburger hatten schweren Stand

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Guido bielmann

Dieser Eidgenössische Nachwuchsschwinger-Tag soll für die Nachwuchsschwinger ein Pendant zum Eidgenössischen der Grossen sein. Je fünfzig Teilnehmer der Jahrgänge 1992, 1993 und 1994 werden zugelassen. Es ist der einzige Schwinget, an welchem die Nachwuchsschwinger der ganzen Schweiz aufeinandertreffen. Wer selektioniert wird, darf sich zur Nachwuchselite zählen.

Die Südwestschweizer und damit auch die Freiburger hatten einen schweren Stand. Der technische Jungschwinger-Leiter, Fredy Schläfli, hatte mit vier bis sechs Doppelzweigen gerechnet. Seine Schützlinge erreichten drei und somit das Ziel nicht ganz. Der Tag an sich war eine Herausforderung für die Nachwuchsschwinger, aber auch die Tatsache, dass sie die Gegner überhaupt nicht kannten.

Im Jahrgang 1992 errang Adrian Lötscher (Schwarzsee) den begehrten Doppelzweig. Der Bauerlehrling schwingt seit sieben Jahren. Auf die Frage, wie das Niveau hier im Vergleich zu den Westschweizer Schwingfesten sei, antwortete er: «Viel höher. Es ist härter.» Sein Ziel war der Zweig. Dazu musste er den letzten Gang unbedingt gewinnen, und dies gelang ihm tatsächlich.

Bei den 92ern erreichte Reto Burri (Sense, Sangernboden) den 12. Rang, womit er den Doppelzweig nicht erlangte: «Aber ich habe mein Maximum erreicht», meinte er. Auf dem 17. Rang klassierte sich Olivier Mauron (Posieux). Er verpasste mit drei verlorenen Gängen den Doppelzweig klar: «Ich hatte schwere Gegner», sagte Mauron.

Grosse Freude, hier schwingen zu dürfen

Im Jahrgang 1993 klassierte sich Remo Zosso (Kerzers) auf dem 6. Rang. Damit gewann er den Doppelzweig. Nach zwei Niederlagen lief es ihm immer besser; er kam darauf zu drei Siegen und einem Gestellten. Remo Zosso hat schon rund zwanzig Siege an Regionalfesten gewonnen. «Mein Spezialgriff ist der Kurz», hielt er fest.

Ohne Doppelzweig bei den 1993ern mussten Christian Sturny (Alterswil) und Manuel Spicher (Schwarzsee) nach Hause. Sie erreichten den 12. bzw. 14. Rang. Auch wenn er sein Ziel nicht erreicht hatte, meinte Florian Sturny zum Fest: «Ich habe mehr erwartet, aber ich hatte richtig grosse Freude, heute hier schwingen zu dürfen.» Manuel Spicher sagte etwas, was für den TK-Schef Fredy Schläfli wie Musik in den Ohren klingen dürfte: «Man darf mit dem Erreichten nicht zufrieden sein, man muss mehr erreichen wollen.»

Den dritten Doppelzweig für die Südwestschweizer holte der weitere Sensler Peter Zbinden im Jahrgang 1994.

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