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Freiburger Jäger verstärken Rehkitzschutz mit Drohneneinsatz

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Die Grasernte in der Landwirtschaft dauert in der Regel von Mitte Mai bis Ende Juni. Beim Mähen der Felder werden jährlich in der Schweiz 1500 bis 2000 Rehkitze von den grossen Maschinen erfasst und getötet, weil sie nicht gesehen wurden.

Mit der Unterstützung der Jägerinnen und Jäger wird schon seit Jahren viel unternommen, um den Bauern das Mähen ihrer Felder sicherer zu machen, schreibt der Freiburger Jagdverband in einer Mitteilung. Bislang erfolgte dies vor allem durch herkömmliche Mittel wie chemische Schranken, Blinklichter und Beeper. Nun aber kommen vermehrt Drohnen mit Wärmebildkameras zum Einsatz. Wie der Jagdverband schreibt, sind die Resultate aus den Versuchen der letzten zwei, drei Jahre überzeugend. Deshalb plant der Jagdverband dieses Jahr, die Drohnenversuche auszubauen. Diese werden von Jägern und Nicht-Jägern durchgeführt; das Freiburger Jagdamt und Privatpersonen unterstützen die Versuche. Das Freiburger Unternehmen Upperview Prod nehme zudem systematische Tests vor.

Wie der Jagdverband betont, ist der Drohneneinsatz mit hohen Kosten verbunden, und er verlange Vorarbeit und eine gute Vorbereitung. Die Felder müssten weiterhin auf die Präsenz von Rehen kontrolliert werden, aber nicht mehr zwingend zu Fuss.

Der Jagdverband präzisiert, dass seine Kommission «Naur und Aktivitäten» eine effiziente Organisation aufgebaut hat, die das gesamte Kantonsgebiet abdeckt. Pro Jagdsektor wurde ein Jäger bestimmt, der verantwortlich für den Kontakt mit den Bauern und den Verlauf der Mäharbeiten ist. Bei Bedarf könne der Wildhüter kontaktiert werden, heisst es weiter.

uh

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