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Freiburger Komitee für die grüne Wirtschaft

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Die Volksinitiative für eine grüne Wirtschaft, die am 25. September zur Abstimmung kommt, hat ein klares Ziel: Bis ins Jahr 2050 soll die Schweizer Wirtschaft nachhaltig funktionieren und nicht mehr Ressourcen verbrauchen, als eine Erde bieten kann. «Heute leben wir auf Pump», sagte Jacques Eschmann, Präsident von Pro Natura Freiburg, gestern an einer Pressekonferenz. Würde die gesamte Weltbevölkerung gleich viele Ressourcen verbrauchen wie die Schweiz, so wäre innerhalb von dreieinhalb Monaten alles aufgebracht, was die Erde in einem Jahr liefern könne. «Darunter werden künftige Generationen leiden», sagte er.

An der Konferenz im Freiburger Bahnhofbuffet referierten neben Eschmann die Politiker Gerhard Andrey (Grüne), Philippe Wandeler (CSP), Ursula Schneider Schüttel (SP) und Eric Demierre (Grünliberale) sowie der Architekt und Unternehmer Conrad Lutz. Letzterer veranschaulichte an eigenen Projekten, dass nachhaltiges Bauen und Produzieren wirtschaftlichen Erfolg bringt und keine Nachteile, wie das die Gegner der Initiative behaupten. «Sein Beispiel beweist, dass wir keine Träumer sind», sagte Gerhard Andrey. Dies zeige sich auch daran, dass der Wirtschaftsverband Swisscleantech die Initiative verteidige. Nur die «alteingesessenen» Wirtschaftsvertreter würden sich gegen die Initiative sträuben. «Ihnen drohen Umsatzeinbussen, weil sie nicht innovieren», so Andrey. Ursula Schneider Schüttel zeigte sich überzeugt, dass die Initiative auch für Konsumentinnen und Konsumenten Vorteile bringen würde. So könnte der Bund mit der Initiative Vorschriften erlassen, damit beispielsweise elektrische Geräte langlebiger wären oder dass unnötiger Abfall vermieden würde.

Die Referenten wehrten sich gegen die Vorstellung, dass die Initiative für die Schweizer Bevölkerung Verzicht und Einbussen an Lebensqualität bringen würde. Ein Minergie-Haus etwa biete einen höheren Wohnkomfort als ein Haus aus den 1960er-Jahren. Ein Umdenken der Bevölkerung sei jedoch nötig. «Heute ist vieles so billig, weil wir nicht den ganzen Preis bezahlen», sagte Andrey und verwies auf Billigflüge. «Die Kosten für Umweltschäden werden auf künftige Generationen abgewälzt, das muss sich ändern.»

Am Mittwoch, 7. September, findet um 19.30 Uhr im Nouveau Monde in Freiburg eineDebattezur Initiative für eine grüne Wirtschaft statt mit dem Stadtfreiburger Syndic Thierry Steiert (SP) und der Staatsratspräsidentin Marie Garnier (Grüne).

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