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Freiburger programmieren vorne mit

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Ein junges Freiburger Websoftware-Unternehmen auf Erfolgskurs

Autor: Von REGULA SANER

28 Mitarbeiter zählt Liip derzeit, das Durchschnittsalter liegt bei 29 Jahren. Im loftähnlichen Büro an der Giessereistrasse 7 in Freiburg sitzen drei Leute hinter ihren Computern. «Im Moment ist fast niemand da», entschuldigt sich Ko-Geschäftsführer Gerhard Andrey. «Viele bauen die Überstunden ab, die sich beim Nationalbank-Projekt angehäuft haben.» Rund 4000 Arbeitsstunden investierte Liip in die Lernplattform iconomix. ch (siehe Kasten).Liip ist eine Firma, die Software-Programme für die Internetanwendung entwickelt. In den vergangenen Jahren hat sie sich mehr und mehr auch auf E-Learning spezialisiert. Das Unternehmen gehört zu den führenden Web-2.0-Dienstleistern (Generation von Webapplikationen) der Schweiz.

Preisgekröntes Unternehmen

Das SNB-Projekt ist nicht der erste grosse Auftrag, den das Freiburger Unternehmen bisher realisieren konnte, aber einer der grössten.«Das Spannende an diesem Projekt war der Technologiemix. Wir haben zum ersten Mal webbasierte Multipla-yer (gemeinsame Lernarbeit im Mehrspieler-Modus), Spiele und Simulationen für den regulären Schulunterricht programmiert», sagt Andrey. Bei iconomix.ch seien zudem aktuellste Open-Source-Webtechnologien zum Einsatz gekommen. Das heisst, dass über quelloffene Software frei und ohne Kosten verfügt werden kann (siehe Interview).In den vergangenen Jahren hat sich Liip mit verschiedenen Projekten auf dem IT-Markt einen Namen gemacht. So bekam das Unternehmen für die lokale Suchmaschine «local.ch» den Best of Swiss Web 2007 Award.Dabei hat Liip vor sechs Jahren ganz klein angefangen. Der ausgebildete Schreiner- und Holzbetriebsingenieur Gerhard Andrey war schon immer von der Computerwelt fasziniert. «Weil ich zuhause früh einen schnellen Internetzugang hatte, tummelten sich meine Kollegen immer bei mir herum.» So habe er sich entschlossen, noch Informatik zu studieren. Zunächst programmierte er zusammen mit einem Freund für Kollegen.

Im Eiltempo gewachsen

Wegen den vielen Aufträgen mieteten sie sich jedoch 2001 in der Giessereistrasse ein. 2003 waren sie schon zu viert und gründeten die Mediagonal AG. Ende 2006 zählte das Unternehmen 13 Personen. Anfang 2007 fusionierte Mediagonal mit der Zürcher Firma Bitflux und wurde zur Liip AG mit 20 Mitarbeitenden. Bis Ende 2007 sollen es deren 30 sein. Wie gross das Unternehmen noch werden soll, kann Gerhard Andrey nicht sagen. «Die Projekte, die wir anreissen, laufen zum Teil über Jahre weiter. Mit jedem neuen Projekt gehen wir neue Verpflichtungen ein. Die Angebote sind zu verlockend, als dass wir einfach sagen würden, wir stellen niemanden mehr ein.»

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