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Freiburger Protektionismus?

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Nicht alle Metzger sind offenbar begeistert vom Zeichen, das der Freiburger Grosse Rat gestern setzen wollte. «Die Bauern wollen sich schützen», reagiert Urs Blatter, Metzger in Murten, spontan auf diesen Entscheid. Er kann nicht ganz begreifen, weshalb sich der Grosse Rat mit dieser Bundessache befasst, und spricht gegenüber den FN von einem «Freiburger Protektionismus». Er selber hat früher im Sommer US-Beef verkauft, aber nur Spezialstücke, die immer teurer werden. «Jeder Konsument muss selber wissen, was er essen will», führt er weiter aus und hat nicht grosse gesundheitliche Befürchtungen, «wenn man nicht täglich Hormon-Fleisch isst». Er ist sich nicht sicher, ob der Konsument feststellen kann, ob US-Beef mit oder ohne Hormon produziert wurde.

Anders tönt es bei Gerhard Merz, Metzger in Galmiz. «Ich bin gegen den Verkauf von Hormon-Fleisch. Fleisch ist ein Naturprodukt. Lassen wir es so. Der Mensch muss das Wachstum nicht mit Hormonen fördern», erklärt er. «Nach meinem letzten Wissensstand hat sich das Problem gelöst. Es konnte in den USA ein Lieferant gefunden werden, der der Schweiz hormonfreies US-Beef verkauft. Der Konsument will hormonfreies Fleisch», fügt er bei.

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