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Freiburger Restaurants kochen bewusst ohne Palmöl

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Der Regenwald wird zerstört, die Tiere und die Pflanzenvielfalt leiden unter den Monokulturen für den Anbau von Palmöl. Deshalb haben die beiden SVP-Generalräte Pierre Marchioni und Pascal Wicht vom Freiburger Gemeinderat gefordert, von städtischen Restaurants zu verlangen, dass sie kein Palmöl mehr benutzen. Denn: «Die einheimische Produktion stellt alle nötigen Fette für eine feine und gesunde Küche zur Verfügung.»

Indem die Stadt Freiburg von ihren Restaurantpächtern und Lieferanten für die Tagesschulen eine palmöl-freie Küche verlange, gehe sie mit gutem Beispiel voran – ein gutes Beispiel, das eh noch keine Kosten verursache, so die beiden Schreiber des Postulats.

Am Dienstagabend zeigte Gemeinderat Laurent Dietrich (CVP) im Generalrat auf, dass das Palmöl bereits weitgehend aus den Freiburger Küchen verbannt worden ist. Ob die Buvette des Gîte d’Allières auf der Berra, der Imbiss im Hallenbad Levant, die Buvette Petit Train im Galterental, das Restaurant Aigle Noir, Küchen in Heimen und Mensen – um nur einige zu nennen: Sie alle haben in einer Umfrage der Stadt angegeben, dass sie mit frischer Ware arbeiten, nur Oliven- und Rapsöl sowie Butter benutzen, jedoch kein Palmöl. Auch beim Einkauf von bereits zubereiteten Esswaren – wie beispielsweise Desserts – achten sie darauf, dass kein Palmöl drin ist. Nicht alle können dies bei den Einkäufen aber zu hundert Prozent garantieren.

«In der Gastrobranche sind die Probleme mit Palmöl erkannt», schloss Dietrich. Die Stadt könne laufende Verträge mit den Pächterinnen und Pächtern nicht verändern; jedoch werde sie darauf achten, bei künftigen Verträgen eine Klausel einzuführen, die den Verzicht auf Palmöl fordert.

«Wir waren sehr, sehr überrascht – positiv überrascht», sagte Postulant Pierre Marchioni. Die Restaurantbetreiber sollten doch etwas mehr darüber sprechen, welche Produkte sie nutzen und auf welche sie verzichteten: «Das wäre eine gute Werbung für sie.»

njb

 

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