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Freiburger Schüler rauchen weniger

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Autor: Elisabeth Schwab-Salzmann

«Nein zum Tabak» sagen immer mehr junge Leute. Für diesen Trend ist unter anderem der seit acht Jahren alljährlich durchgeführte Wettbewerb «Experiment Nichtrauchen» der kantonalen Fachstelle für Tabakprävention verantwortlich. Im Herbst 2007 haben sich 159 Freiburger Schulklassen mit total 3191 Schülerinnen und Schüler der 6. bis 9. Klasse angemeldet. 132 Klassen haben die sechsmonatige Rauchabstinenz durchgezogen und sind bis zur Schlussziehung des Wettbewerbes gelangt.

Am Mittwochabend konnten drei Klassen aus dem kantonalen und vier Klassen aus dem nationalen Wettbewerb an einer kleinen Feier in der OS Gibloux in Farvagny ihre Preise entgegennehmen.

Rauchfrei küssen schmeckt besser

«Nichtraucher leben länger, springer schneller und haben erst noch mehr Taschengeld zur Verfügung», sagte François Bourqui von der kantonalen Schuldirektion an der Feier. Ausserdem schmecke das Küssen zwischen Nichtrauchern einfach besser, fügte er an.

Die Vertreter der Klassse 1A aus Gurmels, 2B aus Murten, 1D aus Farvagny und 2B aus Avry-sur-Matran konnten je einen Reisegutschein über 500 Franken in Empfang nehmen, sie alle waren Sieger beim nationalen Wettbewerb.

Für die Klassen 2PG aus Bulle, 1C2 der deutschsprachigen OS Freiburg und 1B aus Farvagny gab es je 200 Franken als Gewinner des kantonalen Wettbewerbes. Ihre Slogans überzeugten: «la clope – pas moi mon pote!», «pour des poumons clean – stoppez la nicotine» und die SMS-Botschaft: «:-Q Rauchen-bäää):-).

Für die beiden 13-jährigen Schülerinnen Sabrina und Rahel aus der Klasse 1A der Progymnasialklasse Gurmels und ihre Lehrerin scheint dieses Experiment problemlos verlaufen zu sein. «Als ich meiner Klasse, den 15 Mädchen und 5 Jungen das Mitmachen am Experiment Nichtrauchen vorgeschlagen hatte, sagten alle sofort spontan zu», erklärte die Klassenlehrerin Viviane Gasser kurz vor der Preisübergabe. Sie baute das Thema Nichtrauchen in die im Lehrplan vorgesehenen Lebenskunde-Lektionen ein. Jede Schülerin und jeder Schüler unterschrieben eine Vereinbarung, während sechs Monaten nicht zu rauchen. «Für uns war es total normal. Wir rauchen sowieso nicht, nur ein oder zwei Jungen hatten vorher schon mal geraucht, hörten aber natürlich damit auf», erklärten Sabrina und Rahel. Sie wüssten seit den Unterrichtsstunden, dass Rauchen gesundheitsschädigend sei und in ihren Familien rauche auch praktisch niemand. «Klar gab es hie und da zu reden, bei einem Fest oder in der Pause, aber unter einem Gruppendruck haben wir nie gestanden», so Rahel.

Für die 19 französischsprachigen Schüler der Klasse 2b der OS Murten sah es ähnlich aus. «Wir sprachen im Unterricht darüber und kamen gut klar damit», sagte der Klassenlehrer Albert Eggertswyler.

Eine kleine Enttäuschung gab es doch. Erst ein Tag vor der Preisübergabe erfuhr ein Klassenlehrer durch Zufall, dass ein Schüler seiner Klasse sich nicht an die Abmachung gehalten hatte. Der Reisegutschein dieser Klasse wird deshalb an eine Institution weitergegeben.

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