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Freiburger Schüler sind gesund, aber …

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Alle vier Jahre führt die Weltgesundheitsorganisation eine Studie zum Gesundheitsverhalten von Jugendlichen im Alter von 11 bis 15 Jahren durch. Diese Resultate lassen sich regional auswerten; dazu haben 2014 1678 Freiburger Schüler dieser Altersgruppe einen Fragebogen zu ihrem Gesundheitsverhalten ausgefüllt. Die Direktion für Gesundheit und Soziales hat gestern die Resultate vorgestellt. Staatsrätin Anne-Claude Demierre brachte die Resultate in den Zusammenhang mit einer im März vom Staatsrat angenommenen Strategie zur Gesundheitsförderung bis 2030. Diese setzt Prioritäten in den Bereichen Ernährung und Bewegung, Alkohol und Tabak sowie psychische Gesundheit.

Wahrnehmung ist oft falsch

Fabienne Plancherel, Beauftragte für Gesundheitsförderung und Prävention, hob die wichtigsten Erkenntnisse aus der Studie hervor. So erhalten die Mädchen bei den Essgewohnheiten leicht bessere Noten als die Jungen. Allgemein habe im Vergleich zu 2010 der tägliche Konsum von Früchten zugenommen, wenngleich dieser bei den 15-Jährigen zurückgeht. Die Freiburger Schüler essen etwas häufiger Früchte als der gesamtschweizerische Durchschnitt. Dafür liegen sie bezüglich körperlicher Aktivität unter dem Schnitt: Bei den 11- bis 13-Jährigen ist ein leichter Anstieg sportlicher Tätigkeit zu vermelden, bei 15-jährigen Jungen eine Abnahme.

Gemäss Umfrage weisen in Freiburg 13 Prozent Sekundarschüler ein leichtes bis starkes Übergewicht auf. Fast doppelt so häufig Jungen wie Mädchen; seit 2010 ist aber eine allgemeine Zunahme des Übergewichts feststellbar. Unterschiedlich ist die Selbstwahrnehmung: Jedes dritte Mädchen fühlt sich zu dick; jeder siebte Junge zu dünn. Seit 2010 ist der Tabakkonsum bei 15-jährigen Jungen auf 8,6 Prozent zurückgegangen, bei den Mädchen ist er hingegen auf 12,6 Prozent angestiegen. Cannabis ist gemäss der Studie in diesem Alter kaum ein Faktor. Der regelmässige Alkoholkonsum ist bei 15-jährigen Jungen im Vergleich zu 2010 gesunken, bei Mädchen blieb er stabil. Hingegen haben mehr Jugendliche mindestens einmal in ihrem Leben Alkohol konsumiert.

Cybermobbing ist neu

9 Prozent der Freiburger 11- bis 15-Jährigen fühlen sich wohl und bei guter Gesundheit. Mit 15 Jahren fühlen sich aber 22 Prozent der Jungen und 29 Prozent der Mädchen durch Schularbeit gestresst. Einschlafprobleme sind häufig. Auch empfinden Mädchen (10 Prozent) und Jungen (6 Prozent) Cybermobbing als belastend.

uh

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