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Freiburger Sozialdienst wendet sich an Tageseltern

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Freiburg In der Stadt Freiburg leben knapp 700 Sozialhilfebezüger. Darunter sind auch zahlreiche Familien oder Alleinerziehende, die Mühe haben, einen Betreuungsplatz für ihre Kinder zu finden. Ihnen wollen der städtische Sozialdienst und der Tageselternverein Saane mit einem Notfalldienst helfen.

«Die berufliche Situation der Sozialhilfeempfänger ist oft unbeständig», erklärt Stéphane Blanc, Leiter des Freiburger Sozialdienstes. Wechselnde Arbeitszeiten und -orte kommen häufig vor, und nicht selten würden die Sozialarbeiter mit der Frage konfrontiert: «Und was mache ich mit meinen Kindern?» Bislang habe man in solchen Fällen Krippenplätze, zum Beispiel in der Krippe «Le Bosquet» in Givisiez, zur Verfügung gestellt. Doch diese Plätze braucht die Stadt mittlerweile dringender für die stets steigende Nachfrage der restlichen Bevölkerung.

Nicht nur tagsüber

Ein Notfalldienst würde laut Martine Vorlet, Sekretärin des Tageselternvereins, so funktionieren: «Die Tagesmütter stellen – je nach Bedarf – einen oder mehrere Plätze zur Verfügung, die kurzfristig belegt werden können. Wir müssen noch die richtigen Leute finden, die auch bereit sind, Kinder gegebenenfalls bei sich übernachten zu lassen.»

Der Dienst, der noch dieses Jahr auf die Beine gestellt werden soll, ist allerdings nicht mit jenem des Roten Kreuzes zu verwechseln, wie beide unterstreichen. «Das Angebot soll den Sozialhilfebezügern helfen», so Blanc. Deshalb müsste auch die Stadt die Kosten übernehmen. Diese seien aber in deren Budget einkalkuliert.

Stets steigende Nachfrage

Pro Jahr zähle der Sozialdienst einige Dutzend solcher Notfälle, so Blanc weiter. Deshalb habe er den Tageselternverein vergangenes Jahr auf eine mögliche Zusammenarbeit angesprochen. «Wir sind dazu bereit», meint Vorlet, «aber wir müssen noch die Einzelheiten abklären.»

Denn auch der Verein spürt die stets wachsende Nachfrage nach Betreuungsplätzen: 2011 sind im Saanebezirk 925 Kinder von Tageseltern betreut worden, wie aus dem Jahresbericht hervorgeht. Besonders für Säuglinge sei das Angebot nicht ausreichend.cf

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