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Freiburger Spitalpolitik

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«Heute hat die Universität europaweit vor allem auch wegen der Zweisprachigkeit einen hervorragenden Namen. Das Gleiche wird mit dem Spital Freiburg passieren», meint Josef Zosso in seinem Leserbrief. Erstens kennt man die Uni Freiburg im Ausland kaum, zweitens ist sie auf keiner internationalen Rangliste unter den ersten 100 platziert und drittens brauchen wir in Freiburg kein Spital, das bloss wegen seiner Zweisprachigkeit «europaweit einen hervorragenden Namen» hat. Wir brauchen eines, das zwischen den Unispitälern Lausanne und Bern in enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten, Apothekern, Therapeuten, Spitexorganisationen und Heimen eine hervorragende medizinische Grundversorgung anbietet. Dass die Fachpersonen die Sprache der Patienten verstehen und auch sprechen, ist eine wichtige Voraussetzung, aber keineswegs die einzige.

Dass die Universität Freiburg nun auch ein volles Medizinstudium anbietet, macht die Sache nicht einfacher, denn zu viele Universitäten sind genau wie zu viele Spitäler in der Schweiz nicht bloss ein Kostenproblem, sondern mittel- und langfristig ein Qualitätspro­blem. Anstatt fast alles tun zu wollen, aber kaum etwas wirklich sehr gut, sind die Universität und das Spital Freiburg gut beraten, weniger anzubieten, aber das hervorragend, um mittel- und langfristig konkurrenzfähig zu bleiben. Und wer den Anspruch hat, «hervorragend» zu sein, muss die Qualität der eigenen Leistungen messen und im Vergleich mit der Konkurrenz tatsächlich besser sein. Und genau hier besteht bei der Universität und beim Freiburger Spital dringender Handlungsbedarf.

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