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Freiburger Staatsrat will rascher lockern als der Bundesrat

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Hände waschen und Abstand halten: Diese Regeln gelten noch immer, um das Coronavirus in Schach zu halten.
Aldo Ellena/a

Am Mittwoch hat der Bundesrat Lockerungsmassnahmen in die Vernehmlassung geschickt. Der Freiburger Staatsrat möchte rascher vorwärtsgehen.

Der Freiburger Staatsrat hat sich am Sonntagmorgen zu einer ausserordentlichen Sitzung getroffen: Er hat Stellung genommen zu den aktuellen Vorschlägen des Bundesrats zu Lockerungsmassnahmen. Das Fazit: Der Staatsrat unterstützt den generellen Vorschlag, möchte aber «wo immer möglich» schneller lockern, wie die Staatskanzlei mitteilt.

 Die Regierung sei zwar davon überzeugt, dass Vorsicht geboten sei, um Jo-Jo-Effekte zu vermeiden, heisst es in der Mitteilung; sie stelle sich aber ausgehend von der gesundheitlichen Lage Fragen zur Kadenz künftiger Lockerungsschritte. Der Freiburger Staatsrat schlägt dreiwöchige Etappen und möglichst vollständige statt partielle Öffnungen vor.

Die Restaurants öffnen

So sollen die Restaurants bis am 22. März vollständig öffnen können, mit Tischen für vier Personen, strengen Hygienemassnahmen und begrenzten Öffnungszeiten am Abend, die vom Bundesrat je nach gesundheitlicher Lage festgelegt würden.

Auch fordert der Freiburger Staatsrat eine weitergehende Öffnung für die Jugendlichen. So sollen die Grenzwerte auf 15 Personen im Freien sowohl für sportliche Aktivitäten als auch für private Veranstaltungen harmonisiert werden. Und auch bei privaten Versammlungen in geschlossenen Räumen soll es wieder möglich sein, dass sich fünfzehn Personen treffen, schreibt der Staatsrat  – sofern die epidemiologische Entwicklung dies zulasse. Er begrüsse und unterstütze die Wiedereröffnung von sportlichen und kulturellen Aktivitäten für Jugendliche bis zum Alter von 18 Jahren, fordere aber die Ausweitung auf das Alter von 25 Jahren.

Schliesslich ist die Exekutive der Ansicht, dass die Auswirkungen der Impfkampagne auf die am stärksten gefährdeten Personengruppen besser in die Strategie integriert werden sollten und dass eine ausreichende Flexibilität gewährleistet sein müsse, um die Intensität der Massnahmen an die epidemiologische Lage anzupassen. 

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