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Freiburger Technologiepark könnte Jimi Hendrix auferstehen lassen

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Ein Archiv für aktuelle Schweizer Musik, ein Museum und Ausstellungsort für Musiker, Konzerträume, ein Klub und eine 5 000 Besucher fassende Konzerthalle–das alles soll auf dem ehemaligen Cardinalgelände entstehen. Genauer gesagt im Malz-Silo der stillgelegten Brauerei sowie in der leer geräumten Halle, in der einst die Abfüllanlage stand. Von diesen ehrgeizigen Projekten träumt der vor Kurzem gegründete Verein Rocksilo.

Rocksilo ist eigentlich eine Dachorganisation, deren Mitglieder verschiedene kulturelle Akteure sind. Dazu gehören unter anderem der Verein Swiss Rock Hall of Fame, die Internetplattform Mx3 und das Zentrum für zeitgenössische Kunst Fri-Art. «Was uns vereint, ist, dass wir einen nationalen Pol und eine Plattform für Musik schaffen wollen», sagte Christoph Allenspach gestern vor den Medien. Der Freiburger Sozialdemokrat ist der politische Akteur von Rocksilo und hat die Kontakte zum Bluefactory-Ausschuss hergestellt (siehe Kasten).

Kultur und neueste Technik

 Die bislang freiwillig arbeitenden Vereinsmitglieder basteln derzeit an drei Projekten. Eines davon sieht vor, Konzerte, Musikclips oder Liveübertragungen in 3D auf Wände zu projizieren. «Die ETH Lausanne arbeitet zurzeit an solchen Technologien», so Mx3-Direktor Samuel Vuillermoz. Damit könnten zum Beispiel die Filmarchive des Montreux Jazz Festivals neu genutzt werden–und Legenden wie Jimi Hendrix würden wiederauferstehen. «Wenn das nicht zu einem Technologiepark passt!», so Vuillermoz.

Weiter soll ab dem Frühling ein virtuelles Museum zur Schweizer Musikgeschichte entstehen. Gleichzeitig soll eine Wanderausstellung über die 1960er Jahre auf die Beine gestellt werden. Allein für diese drei Projekte rechnet Rocksilo mit Kosten von rund 120 000 Franken. Die Geldsuche startet demnächst in der ganzen Schweiz.

Umsetzung: Bislang noch kein grünes Licht aus der Politik

N achdem er im Februar am Ideenwettbewerb teilgenommen hatte, hat der Verein Rocksilo nun ein zweites Mal beim Bluefactory-Ausschuss angeklopft. «Wir hoffen auf eine Zwischenlösung, zum Beispiel in den Nebengebäuden», so Christoph Allenspach. Sollte das Malz-Silo wirklich ein Musiktempel werden, müsste man erst den Innenraum umgestalten. Bislang gebe es aber noch keine Antwort vom politischen Ausschuss. Mehrere am Cardinalgelände interessierte Vereine hätten sich zwar zu einer informellen Gruppe vereint, Einfluss auf Entscheidungen könnten sie aber bislang nicht nehmen.

Dazu gehört auch das Fri-Son, das ebenfalls mit der Abfüllhalle liebäugelt. «Wir wollen keine neue Konkurrenz schaffen», so Allenspach. Geplant sei, dass die Konzerthalle regionalen Veranstaltern zur Verfügung stehe. cf

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