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Freiburger Unternehmen strahlen wieder Zuversicht aus

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Die Trendwende bei den Freiburger Unternehmen hat eingesetzt: Sie blicken wieder mit Zuversicht auf ihren Geschäftsgang. Allerdings bereiten ihnen neue Entwicklungen wie Lieferengpässe und das gescheiterte Rahmenabkommen Sorgen.

Die Zahlen lassen keine Zweifel offen: Der Geschäftsgang der Freiburger Unternehmen hat sich parallel zur Impfkampagne klar verbessert, sie glauben wieder an ihre Zukunft und investieren bereits wieder kräftig. Das geht aus der neusten Umfrage des Observatoriums der Handels- und Industriekammer Freiburg (HIKF) hervor. 38 Unternehmen haben sich an dieser Umfrage vom 14. bis 21. Juni beteiligt; es ist die siebte Konjunkturumfrage seit Ausbruch der Pandemie.

So geben 58 Prozent der Unternehmen an, dass sich der Geschäftsgang verbessert hat, und 37 Prozent vermelden stabile Geschäfte. Nur noch 5 Prozent melden einen Rückgang. Im Vergleich dazu gaben letzten Dezember 33 Prozent der Firmen einen Rückgang an und nur 12 Prozent eine Steigerung. Zu Beginn der Pandemie waren die Zahlen aus der Umfrage gegenüber heute genau umgekehrt gewesen.

Allerdings hatten die meisten Freiburger Unternehmen den jetzigen Aufschwung beim Geschäftsgang erwartet; nur bei 29 Prozent liegt er über den Erwartungen.

Es wird wieder investiert

Ausdruck dieses Aufwärtstrends sind die Investitionen. So geben 81 Prozent der Firmen an, sie hätten dieses Jahr Investitionen getätigt oder seien sich sicher, dass sie dies noch tun. Das ist fast eine Verdoppelung des Werts gegenüber der Umfrage vom Februar. Kein einziges Unternehmen gibt heute an, dieses Jahr wegen der Pandemie auf Investitionen zu verzichten, schreibt die Handels- und Industriekammer in ihrer Mitteilung.

Weiteres positives Indiz der sich verbessernden Konjunkturlage: Nur noch 13 Prozent der Mitglieder des HIKF-Observatoriums greifen auf Kurzarbeit zurück. Vor einem Jahr waren es noch 72 Prozent gewesen und im Februar immer noch 39 Prozent.

Überleben gesichert

Diese aktuelle Entwicklung schlägt sich in der mittel- und langfristigen Erwartung der Unternehmen nieder. Nur noch ein Viertel der an der Umfrage antwortenden Firmen erwarten, das Geschäftsjahr mit einem Verlust abzuschliessen. Im Februar waren es noch mehr als ein Drittel gewesen. Schliesslich befürchten noch 5 Prozent der Unternehmen, ihr Überleben stehe auf dem Spiel. «Das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Pandemie», hält die HIKF in ihrer Mitteilung fest.

Während heute etwa eines von fünf Unternehmen angibt, von der Pandemie nicht betroffen gewesen zu sein, erwarten 27 Prozent eine Normalisierung bis Ende Jahr und 38 Prozent im Verlauf des nächsten Jahres.

Nachwirken könnten aber indirekte Folgen der Pandemie. So kann die finanzielle Lage von Kunden ein Problem sein, insbesondere bei solchen aus der Hotellerie und Restauration. Für einen Teil der Unternehmen präsentiere sich die gegenwärtige Situation auch als schwierig, weil sich nach der langen Zeit der Pandemie Ermüdung bei den Mitarbeitenden breitmacht, was wiederum Einschränkungen zur Folge hat.

Erst die Pandemie, nun das Rahmenabkommen

Während die Pandemie als Faktor für den derzeitigen Geschäftsgang und die Aussichten also abnimmt, bereiten andere Risiken eher Sorgen. Dazu gehören die Lieferengpässe in bestimmten Branchen (siehe Kasten). Eine daraus resultierende Abnahme der Rentabilität und Kundenverluste könnten eine Inflation auslösen.

Und 62 Prozent der Unternehmer machen sich Sorgen wegen der Nichtunterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen der Schweiz und der EU. 46 Prozent von ihnen sind der Meinung, dass ihr Unternehmen direkt oder indirekt davon betroffen sein wird, geht aus der Umfrage hervor. An der Spitze der erwarteten Schwierigkeiten ist der Export von Medizinalprodukten, deren Homologierungen seit dem 26. Mai nicht mehr gültig sind. Es gibt auch Bedenken betreffend den Zugang zum europäischen Markt. Ein erschwerter Zugang würde bürokratischen Aufwand, Lieferrückstände und schliesslich den Rückgang der Wirtschaftstätigkeit in der Schweiz zur Folge haben. Auch das Aussetzen von europäischen Forschungsprogrammen und Schwierigkeiten bei der Stromversorgung beunruhigen die Freiburger Unternehmer.

Wirtschaft

Materialmangel als nächste Herausforderung

Der wirtschaftliche Aufschwung in Asien, den USA und Europa bringt für die Freiburger Unternehmen eine grosse Herausforderung mit sich, wie aus der Umfrage des HIKF-Observatoriums hervorgeht: den Mangel an Materialien sowie Lieferverspätungen (FN vom Mittwoch). Bereits 70 Prozent der antwortenden Firmen stossen hier auf Probleme. Die meisten von ihnen können die mit den Lieferengpässen verbundenen Probleme nach eigenen Angaben noch bewältigen. Doch sollte die Situation in den kommenden Monaten andauern, könnte sie dies dazu bringen, wieder Kurzarbeit zu beantragen.

Zu den Produkten, die von einem Mangel betroffen sind, gehören neben Holz auch verschiedene Metalle wie Stahl, Aluminium und Kupfer. Bei der chemischen Industrie fehle es oft an Plastik und den daraus hergestellten Waren wie Kübel, Säcke oder Rohre. Auch elektronische Komponenten etwa für die Informatik seien schwierig zu beschaffen. Knapp seien schliesslich auch bestimmte Maschinen und Fahrzeuge, Schrauben und Gewinde, Swimmingpools, Velos oder Grills. uh

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