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Freiburger VCS: «Lidl muss auf die Bahn»

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Autor: Marc Kipfer

Sévaz Mindestens die Hälfte der Güter des neuen Lidl-Verteilzentrums in Sévaz sollen über die Schiene transportiert werden – so will es die Freiburger Sektion des Verkehrsclubs der Schweiz (VCS). Für den VCS muss das Zentrum von Anfang an über einen Anschluss an das Bahnnetz verfügen. Insbesondere Lieferungen zwischen 22 Uhr und 6 Uhr in der Nacht sollen so unterbunden werden.

Gemäss einem Communiqué vom Dienstag fordert der VCS den deutschen Discounter zudem auf, für den Arbeitsweg der zukünftig bis zu 200 Mitarbeiter in Sévaz einen Mobilitätsplan zu erstellen.

Mehrere Einsprachen

Der VCS Freiburg hat letzte Woche mehrere Einsprachen beim Oberamtmann des Broyebezirks, Christophe Chardonnens, sowie beim Gemeinderat von Sévaz eingereicht. Diese richten sich gegen das Baugesuch für das Lidl-Logistikzentrum, gegen die Revision des Quartierplans «La Condémine» und den Spezialplan Lidl. Der VCS zeigt sich besorgt um die Gesundheit der Anwohner, auf die durch die bevorstehende Öffnung des Militärflughafens für die Zivilluftfahrt ohnehin eine grössere Lärmbelastung zukomme. Das Lidl-Verteilzentrum bringt laut dem VCS täglich 240 Lastwagenfahrten und 450 Fahrten der Mitarbeitenden mit sich.

Bezüglich der Personalfahrten schlägt der VCS vor, Lidl solle sich zusammen mit interessierten Gemeinden für eine Haltestelle auf Verlangen auf der Linie Freiburg-Payerne- Yverdon engagieren und diese mitfinanzieren.

Bahn soll Bedingung sein

«Es wäre unverzeihlich, wenn die Freiburger Behörden die Benutzung der Bahn nicht als Bedingung für die Baubewilligung machen würden», setzt der VCS Druck auf und weist darauf hin, die Schweizer Grossverteiler setzten für ihren Warentransport seit Jahren auf den Schienenverkehr.

Der deutsche Discounter Lidl will von Sévaz aus die geplanten Filialen in der Westschweiz beliefern. Erst kürzlich hatte Lidl das Projekt deutlich verkleinert (FN vom 8. Juli).

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