Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Freiburgs lang ersehnter Derbysieg

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Kurt Ming

Dank des Prestigesiegs in der drittletzten Runde erhält sich der FC Freiburg die Chancen auf einen der beiden Aufstiegsplätze aufrecht, während auf der anderen Seite die Talfahrt des SC Düdingen ungebremst weitergeht. So einseitig, wie es das Resultat auf den ersten Blick vermuten lässt, verlief dieses spannende und spielerisch hochstehende Derby allerdings nicht. Der Heimklub hatte bis zum entscheidenden zweiten Tor von Yann Hartmann nach gut einer Stunde durchaus auch seine Möglichkeiten, konnte aber aus seinen Chancen, wie bereits in den Spielen zuvor, keinen Profit ziehen. Einmal mit zwei Toren in Rückstand liegend, hatte das Team von Martin Weber weder die Kraft noch die Moral, abermals zu reagieren.

Freiburg mit der besseren Organisation

FCF-Trainer Jacques Descloux stellte sein Team diesmal optimal auf die Spielart der Düdinger ein: «Wir stellten den gefährlichen Stürmern vierzig Meter vor dem Tor die Räume zu, und so kamen Ermin Gigic und Lukas Schneuwly nur ganz selten zu gefährlichen Abschlussversuchen.» Dieses disziplinierte Abwehrverhalten sei wohl am Ende der Schlüssel zum Erfolg gewesen. Dazu kam natürlich, dass die Freiburger sicher um eine Spur motivierter in den Match stiegen, denn im Gegensatz zum Gegner hatten sie bei einem Sieg noch echte Aufstiegschancen. Der Gastgeber spielte zwar munter mit, kam ebenfalls zu einer Handvoll Torchancen, aber vor dem Gehäuse des starken Kelion Ruiz fehlte den Senslern irgendwie der letzte Zwick. Dieser absolute Wille mit letzter Konsequenz den Abschluss zu suchen, sei so oder so seit einiger Zeit ein Manko, stellte Trainer Martin Weber nach dem Match nüchtern fest, attestierte allerdings dem FCF fairerweise einen verdienten Sieg. Sein Gegenüber Jacques Descloux war mit der Vorstellung seiner Truppe sehr zufrieden. Jetzt gehe es in den zwei letzten Partien auswärts bei YB U21 und zu Hause gegen Baulmes zum Glück noch um etwas. Anders sieht dies bei den Senslern aus, die wohl einzig am kommenden Wochenende in Bulle nochmals hart um einen Dreier kämpfen werden.

Wichtiges Führungstor

Wie immer in so engen Spielen kommt dem Führungstor eine sehr wichtige Rolle zu, und dieses gelang den Gästen nach einer halben Stunde Spielzeit: Captain Yannick Zaugg schickte den schnellen Sylvain Mora mit einem Steilpass auf die Reise, und dieser bezwang den machtlosen SCD-Keeper Adrian Schneuwly mit einem herrlichen Lobball. Davor und kurz vor der Halbzeit haben jedoch die Düdinger auch ihre Chancen gehabt, vorweg der wirblige Marc Rotzetter verpasste den Führungstreffer und später den Ausgleich nur knapp. Der 1:0-Pausenvorsprung schmeichelte jedenfalls dem späteren Sieger. Nach dem Tee beherrschte dann der FCF von Minute zu Minute vermehrt das Spielgeschehen, und so war das 2:0 von Hartmann mit einem platzierten Weitschuss ins hohe Eck (65.) bereits die Vorentscheidung.

«Im Moment sind wir nicht in der Lage, so einen Match noch zu drehen», beschrieb Weber die Situation nach dem Spiel. Dabei trauerte er jedoch auch dem Pfostenschuss von Verteidiger Pascal Jenny nach, der kurz zuvor nur die Torumrandung getroffen hatte. Freiburg schaukelte dann in der verbleibenden Zeit den Vorsprung problemlos über die Runden, auch deshalb, weil beim Gegner niemand auf der Ersatzbank sass, der noch für offensive Impulse hätte sorgen können.

Am Ende konnte man in beiden Lagern mit dem Verdikt leben, ein Sieg nütze diesmal nur dem FCF, und so mussten sich die Spieler des SCD nicht den Vorwurf machen lassen, dem Kantonsrivalen im Aufstiegsrennen ein Bein gestellt zu haben. Und weil man sich hüben und drüben ja bestens kennt – mehr als die Hälfte der Spieler auf dem Platz trugen ja auch schon das Leibchen des Gegners – ging man zu Recht mit einem gemeinsamen Bierchen zufrieden ins Pfingstwochenende.

Telegramm

Düdingen – Freiburg 0:2 (0:1)

Birchhölzli: 480 Zuschauer. – SR Nenad Skalonja.

Tore: 33. Mora 0:1, 65. Hartmann 0:2.

Düdingen: A. Schneuwly; Spicher, Jenny, Corovic, Silva; Thurnherr, M. Stulz, Brügger (89. Burla); Schneuwly, Rotzetter (78. Sefa), Gigic.

Freiburg: Ruiz; Sturny, Bize, Prempeh, Brülhart; Hartmann, Zaugg, Piller (81. Ademaj), Charrière (77. Deschenaux); Mora (64. Déglise); Viola.

Bemerkungen: Düdingen ohne Bueche, Henchoz (beide verletzt); Freiburg ohne Denervaud (gesperrt), Ahmeti, Taveira Coutinho (beide verletzt). – Pfostenschüsse: Rotzetter (9.), Jenny (60.). – Verwarnungen: Sturny (55.), 73. Gigic (73.), L. Schneuwly (87.).

Mehr zum Thema