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Freiwillige im Dienste der Schwächsten

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Autor: Walter Buchs

Das Freiburgische Rote Kreuz (FRK) kann für die von ihm angebotenen Dienste wie Hausbesuche oder Notrufsystem auf den regelmässigen Einsatz von 250 Freiwilligen zählen, die alle Altersgruppen vertreten. Allerdings wird der Freiwilligeneinsatz zu 80 Prozent von Frauen geleistet.

Für punktuelle Aktivitäten wie den Verkauf von Mimosen-Blumensträusschen zu Gunsten von Ferienlagern oder die Organisation eines Weihnachtsfestes stehen weitere 400 Freiwillige zur Verfügung. Darauf haben die FRK-Verantwortlichen am Mittwoch vor den Medien hingewiesen, als sie ihre Zielsetzungen und Aktionen während des soeben schweizweit gestarteten Jahres der Freiwilligenarbeit bekannt gaben. Wie sie dabei betonten, haben die FRK-Freiwilligen im Jahr 2009 über 58 000 Stunden Freiwilligenarbeit geleistet.

Gegenseitige Bereicherung

«Freiwilligenarbeit stärkt den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft und ist auch für die Freiwilligen selber eine Bereicherung.» Dies hat David Seydoux, Verantwortlicher der sozialen Aktivitäten, gestern am Sitz des FRK in Freiburg betont. Deshalb bestehe eine der Zielsetzungen im laufenden «Freiwilligenjahr» auch darin, die Anerkennung des freiwilligen Engagements in der Öffentlichkeit besser zum Tragen zu bringen. Dazu wolle man den Freiwilligen für ihren Einsatz auch offiziell und ausdrücklich danken.

In diesem Sinne sind laut Seydoux verschiedene Aktionen vorgesehen. Auf kantonaler Ebene finde Ende Mai ein Fest für die FRK-«Jubilare» statt. Am Welttag der Freiwilligenarbeit vom 5. Dezember würden diese zudem zu einem Besuch des Rot-Kreuz-Museums nach Genf eingeladen. Auf nationaler Ebene gibt es Ende August eine Zusammenkunft in der Bea in Bern.

Konzerte und Spiel

Unter den Aktionen des laufenden Jahres ist unter anderem ein Benefiz-Konzert zu erwähnen, das am 18. Februar in der Ebullition in Bulle stattfindet. Der Erlös kommt dabei laut David Seydoux dem Sommerlager zu Gute, das heuer aufgrund der bisherigen Erfolge zum dritten Male durchgeführt wird. Ein zweites Konzert ist im Herbst in Freiburg vorgesehen.

Im Mai wird zusammen mit dem Freizeitzentrum Schönberg das Spiel «Ethnopoly» lanciert. Dabei sollen Kinder mit Migrantenfamilien in Kontakt kommen und diese besser kennen lernen.

Rekrutierungsaktionen

Wie der FRK-Verantwortliche für soziale Aktivitäten gestern weiter bekannt gab, soll das laufende Jahr namentlich auch dazu benutzt werden, neues Personal zu rekrutieren. «Wir wollen uns personell verstärken, um den steigenden Bedürfnissen von Familien, Senioren usw. besser entsprechend zu können», so Seydoux. Es fehle beispielsweise an Freiwilligen für Sprachkurse oder Transportdienste, etwa in den Bezirken Broye, Glane oder Vivisbach. Auch möchte das FRK neue Dienste anbieten, die angesichts des fehlenden Personals gar nicht erst lanciert würden.

Um zusätzliche freiwillige Helferinnen und Helfer zu finden, ist für Ende Februar/Anfang März eine Plakataktion geplant. Mit verschiedenen Themen wie Betagte, Junge oder Migranten wird dabei auf die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten hingewiesen.

Mit Rekrutierungsanlässen in den Bezirken im Laufe des Jahres will man den freiwilligen Einsatz weiter schmackhaft machen. Zur Gewinnung von Freiwilligen für den Mimosenverkauf soll auch Facebook dienen. Schliesslich wird das Freiburger Rote Kreuz an Messen teilnehmen wie dem Salon «Questions d’âge» vom Juni im Espace Gruyère in Bulle.

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