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Freiwillige werden weniger, sind aber wichtig für die Gesellschaft

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Autor: Pascal Jäggi

FreiburgRechtzeitig zum Tag der Freiwilligenarbeit am Freitag machen Freiburger Organisationen darauf aufmerksam, wie viel die Gratisarbeit der Gesellschaft – auch ökonomisch – bringt. Dabei geniessen gerade informelle Leistungen zu wenig Anerkennung, insbesondere Nachbarschaftshilfe oder Hütedienste innerhalb der Familie.

Das RéseauBénévolatNetzwerk (RBN) propagiert zwei Projekte, wie sein Präsident Michel Jordan sagt. Einerseits der schweizweit geltende Sozialzeitausweis, der einem Arbeitszeugnis entspricht; andererseits der so genannte Jugendurlaub, eine einwöchige Arbeitspause, während der Arbeitnehmer unter 30 Jahren soziokulturelle Aufgaben übernehmen – wie das Leiten eines Lagers oder die Verantwortung für eine Lagerküche.

Beide Initiativen seien noch zu wenig bekannt, meint Koordinatorin Joëlle Minder. Allerdings habe es positive Treffen mit dem Staatsrat gegeben. Das Resultat: Der Staatsrat hat 5000 Sozialzeitausweise gekauft, welche Freiwillige nun gratis beziehen können; bisher zahlten sie dafür fünf Franken. Zusätzlich wurde ein Koordinator bestimmt, um den Kontakt zwischen Staatsrat und RBN zu halten.

Aufruf an Arbeitgeber

Damit sich auch die Organisationen bewusst sind, was der Ausweis bringt, bietet das RBN ihnen und interessierten Personen Ausbildungen an. «Ziel ist, dass jeder seinen Ausweis dem Lebenslauf beifügen kann; das ist ein Schritt Richtung Anerkennung der Freiwilligenarbeit», sagt Minder.

Beim Jugendurlaub braucht es Verständnis der Arbeitgeber. Das RBN will zeigen, dass Junge, die freiwillige Arbeit leisten, auch der Firma etwas zurückgeben und zusätzliche Motivation für den Job bringen. An den Berufsschulen wird ab 2009 auf das Angebot aufmerksam gemacht.

Erfreut zeigen sich die Freiwilligenorganisationen über die am Freitag in Murten stattfindende «Freiwilligenbörse», an der die 25 Mitglieder des RBN dabei sein werden, die aber auf Initiative der Behörden zustande gekommen ist.

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