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Freiwillige wollen über 20’000 Amphibien vor dem Verkehr retten

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Über 100 Freiwillige retten jedes Jahr Frösche, Kröten und Molche vor Freiburgs Strassen. 
Corinne Aeberhard/a

Tausende Frösche, Kröten, Molche und weitere Amphibien machen sich im Frühling auf in Richtung eines Teiches, um dort zu laichen. Was ihnen bei ihrer Wanderung vom Wald zum Laichplatz oft im Weg ist: stark befahrene Strassen. Dort werden sie «massenhaft überfahren», schreibt das Amt für Wald und Natur in einer Mitteilung. Bei rund zehn Fahrzeugen pro Stunde werden bis zur Hälfte aller Amphibien überfahren. Deshalb sei die Rettungsaktion des Kantons, die an Dutzenden Orten durchgeführt wird, so wichtig. Jedes Jahr versammeln sich über 100 Freiwillige, die sich für den Schutz dieser Tiere einsetzen. Mindestens 20’000 Amphibien wollen sie retten, schreibt das kantonale Amt.

An problematischen Strassenabschnitten werden circa 40 Zentimeter hohe «Amphibienzäune» aufgestellt. Diese sind zwischen 200 und 600 Meter lang. Die Frösche, Kröten und Molche gelangen bei ihrer Wanderung an diesen Zaun und kommen so nicht auf die Strassen. Sie folgen dem Zaun, bis sie in einen Eimer fallen, der bodeneben vergraben wurde. Die Freiwilligen kontrollieren die Schutzzäune und nehmen die Tiere aus den Eimern. Sie bestimmen die Tierart, notieren die Anzahl und bringen sie auf die andere Strassenseite. 

Die Rettungsaktion des Kantons dauert noch bis Mitte April. Sie wird seit mehreren Jahren vom Amt für Wald und Natur organisiert. Der Verein für aktive Arbeitsmarktmassnahmen, Asylsuchende, die Regionalen Naturpärke Gantrisch und Gruyère-Pays d’Enhaut sowie Jägerkandidaten stellen die «Amphibienzäune» auf. Hinzu kommen über 100 Freiwillige, die fast sieben Wochen lang helfen, die Tiere sicher über die Strasse zu bringen. 

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