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Freizeitzentren werden neu strukturiert

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Discos, Musik-Workshops, gemeinsame Abendessen und Weihnachtslottos: Das sind nur einige der Angebote, welche die Freizeit- und Quartierzentren der Stadt Freiburg jedes Jahr organisieren. Betrieben werden die Schaltstellen des Stadtlebens vom Verein Reper, der dazu ein Mandat von der Stadt erhalten hat (siehe Kasten). Die drei Zentren im Juraquartier, im Schönberg und in der Unterstadt sind für das Zusammenleben in den jeweiligen Stadtteilen und vor allem für die Kinder und Jugendlichen zu einer Institution geworden.

Nun will die Stadt die Zentren neu organisieren. «Wir haben uns die demografische und gesellschaftliche Situation in den jeweiligen Stadtteilen angeschaut und sind zum Schluss gekommen, dass es eine gewisse Veränderung braucht», sagte Thierry Steiert (SP), Syndic der Stadt Freiburg, am Mittwochabend an einer Informationsveranstaltung im alten Werkhof. So weise der Schönberg etwa eine deutlich grössere Bevölkerungsdichte auf; das dortige Zentrum brauche deshalb mehr finanzielle Unterstützung als jenes in der Unterstadt. Die Stadt lässt sich die drei Zentren jährlich rund 850 000  Franken kosten. Bisher erhielten alle drei Zentren gleich viel Geld, nun soll die Unterstadt zugunsten des Schönbergs mit weniger Mitteln auskommen. Konkret bedeutet das: Eine der drei aktuell in der Unterstadt tätigen Animatorinnen mit einem Pensum von 50  Prozent arbeitet künftig im Schönberg.

Ein reges Vereinsleben

«Wieso wird die Stelle ausgerechnet in der Unterstadt gestrichen?», wollten viele der rund 40 anwesenden Unterstädter wissen. «Hier in der Unterstadt gibt es ein viel dynamischeres Vereinsleben als im Schönberg oder im Juraquartier», antwortete Steiert. «Das können und wollen wir in die Planung miteinbeziehen.» Deshalb wolle die Stadt die Organisation des Zentrums im alten Werkhof in der Unterstadt partizipativer gestalten: «Wir möchten die vielen Quartiervereine stärker einbinden», sagte Michael Schweizer, der bei Reper für die Zentren zuständig ist. «Das hat den Vorteil, dass sich die Bevölkerung hier stärker einbringen kann und die Vereine eine zusätzliche Plattform erhalten», so Schweizer. Die Unterstädter trugen den Entscheid der Stadt mit Fassung und haben bereits angefangen, sich zu organisieren. In einem ersten Schritt wollen sich die verschiedenen Quartiervereine gegenseitig besser kennenlernen: Dazu soll bald ein sogenannter Vereinsbasar veranstaltet werden. Im Anschluss will der Verein Reper den Einwohnern und Vereinen der Unterstadt die Möglichkeit geben, sich auf Listen für konkrete Engagements einzuschreiben.

Bis zum Start des Schuljahres 2018 läuft eine Testphase, während der die neue Zusammenarbeit ausgelotet wird. «Ich bin guter Dinge», sagte Michael Schweizer gegenüber den FN. «Die Unterstädter sind engagierte Leute.»

Zahlen und Fakten

Den sozialen Zusammenhalt stärken

Der Verein Reper Freiburg ist im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention tätig. Er engagiert sich für das Wohlbefinden von Jugendlichen und deren Einbettung in eine die Gesundheit unterstützende Lebenswelt. Reper wurde 2006 gegründet, wird zu 80 Prozent von der öffentlichen Hand finanziert und beschäftigt über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum breiten Tätigkeitsfeld des Vereins gehört unter anderem die Betreuung der drei Quartierzentren für soziokulturelle Animation, die von der Stadt Freiburg jährlich mit 850 000 Franken finanziert werden. Die drei Zentren befinden sich im Schönberg, im Juraquartier und in der Unterstadt (siehe Haupttext). Unterschiedliche Veranstaltungen und kostenlose Freizeitbeschäftigungen in den Zentren sollen für ein dynamisches Zusammenleben in den verschiedenen Stadtteilen sorgen und den sozialen Zusammenhalt stärken.

lr

Informationen unter: www.reper-fr.ch

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