Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Fremdlinge bedrohen Pflanzenwelt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Angelia Maria Schwaller

Die Auenlandschaft des Sensegrabens steht unter Naturschutz, weil die Artenvielfalt in diesem Lebensraum als wichtig und erhaltenswert erachtet wird. Doch der Mensch bedroht dieses ökologische Gleichgewicht. Unter anderem indem er gebietsfremde Pflanzen einschleppt und zu ihrer Verbreitung beiträgt.

Schaden auch Menschen

Einige dieser fremden Pflanzenarten schädigen die einheimische Flora und Fauna. Zivildienstleistende standen im Auftrag des Vereins Umwelt und Natur sechs Wochen lang im Naturschutzgebiet der Sense im Einsatz, um diese sogenannt invasiven Neophyten zu bekämpfen.

Praxisnahe zeigten sie am Donnerstag Besuchern, welche Gefahren von fremden Pflanzenarten ausgehen können und wie man gegen sie vorgehen kann. Der Riesenbärenklau beispielsweise breite sich sehr schnell aus, verdränge einheimische Pflanzen, könne Schäden an Bauwerken verursachen und durch Hautkontakt an der Sonne zu starken Verbrennungen führen, erläuterte der Einsatzleiter, Martin Müller. Ursprünglich stammt die Pflanze aus dem Kaukasus. Sie wurde im 19. Jahrhundert als Zierpflanze eingeführt.

Vielfalt der Natur

Um Neophyten nachhaltig zu bekämpfen, muss über mehrere Jahre hinweg verhindert werden, dass sie ihre Samen verbreiten können. Die Gemeinde Wahlern habe das Problem erkannt und handle vorbildlich, sagte Christoph Blöchlinger, der Organisator des Projekts. Nachhaltige Bekämpfung bedinge auch, dass alle Gemeinden mitmachen. Am wichtigsten sei, die Ausbreitung von invasiven Neophyten im Gebiet oberhalb von Plaffeien einzudämmen. Von dort aus würden immer wieder neue Samen in die Sense gelangen.

Die Bevölkerung müsse besser darauf sensibilisiert werden, Gartenabfälle und natürlich auch Müll und Gülle nicht im Naturschutzgebiet zu entsorgen. «Unser Verein will nicht gegen jemanden arbeiten, sondern für etwas, für den Reichtum der Natur», betonte Blöchlinger. Das sei ein verständliches Ziel und sollte für alle erstrebenswert sein. In Schmitten halfen aus diesem Grund Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse gestern mit, entlang der Taverna invasive Neophytenarten zu bekämpfen.

Mehr zum Thema