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Freude, Stress und gute Erinnerungen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Freude, Stress und gute Erinnerungen

Eine kleine Umfrage zur Advents- und Weihnachtszeit

Mathilde Rebetez stammt aus Liebistorf und wohnt im Altersheim Hospiz St. Peter in Gurmels. Die 88-Jährige hat ihre Arbeit in der Wäschekammer für ein paar Minuten unterbrochen, um über Weihnachten zu sprechen.

«Unsere Mutter ist früh gestorben und wir waren elf Geschwister. Es war eine schwere Zeit, in der alle im Haushalt mit anpacken mussten. Wir haben aber Weihnachten immer gefeiert, haben viel gesungen und uns an kleinen Sachen wie Lebkuchen und Mandarinen erfreut. Wir haben auch immer einen Baum aufgestellt. Unser Vater war ein zufriedener Mensch und diese Einstellung hat er uns mitgegeben.

Heute ist es anders, ich bin schon seit 21 Jahren Witfrau. Mit meinem Mann haben wir immer sehr schöne Weihnachten gehabt. Wir hatten zwar selber keine Kinder, oft war aber eine Nichte bei uns. Ich habe ihr damals Weihnachtsversli beigebracht, die ich auch heute noch aufsagen kann. Heute ist sie selber Grossmutter.
Ich feiere gerne Weihnachten, es herrscht eine besondere Atmosphäre und tut einem richtig wohl im Herzen. Ich bin im Herbst vor einem Jahr ins Altersheim nach Gurmels gekommen und durfte ein richtig schönes Fest erleben. Ich freue mich deshalb bereits wieder auf diese Weihnachten.»

Philippe Steffen führt in Murten ein Käse- und Lebensmittelgeschäft. Er äussert sich im kurzen Gespräch auch über die Weihnachtsdekoration.

«Die Leute sind anders in der Weihnachtszeit, wie soll ich sagen, irgendwie überdreht. Man hat das Gefühl, es passiert gleich etwas, dabei ist es doch vor allem ein Fest für die Familie. Viele lassen sich stressen, damit dann ja alles gut geht. Ich selber lasse mich nicht stressen.

Wie ich die Weihnachtsdekoration im Stedtli finde? Ich glaube, sie ist ganz in Ordnung. Einige könnten vielleicht mehr machen, aber man muss auch nicht alles übertreiben. Was Kitsch und was Kunst ist, ist sehr subjektiv; jeder hat seinen individuellen Geschmack und muss entscheiden, was ihm gefällt. Blinkende Leuchtreklamen im amerikanischen Stil würden gar nicht passen und von der Stadtverwaltung wohl auch nicht erlaubt.
Die neue Weihnachtsdekoration ist im Prinzip die gleiche, wie wir sie schon viele Jahre haben, sie wurde vor wenigen Jahren nur etwas aufgefrischt. Aber es gefällt den Leuten, das hat eine Umfrage deutlich gezeigt. Ich finde sie gut und es passt hierher.»

Armande Bürer aus Brüttelen ist zum Einkaufen nach Murten gekommen und hat sich gerne ein paar Minuten Zeit genommen, um vom Familienfest zu erzählen, das sie mit Weihnachten verbindet.

«Wie ich mich in die Advents- und Weihnachtszeit einstimme? Ich versuche, mit Ruhe und Abstand die Probleme, die einen das Jahr über beschäftigen, in den Hintergrund zu stellen und mich nicht stressen zu lassen. Zu Weihnachten lade ich sehr gerne meine Familie ein. Ich bin seit fünf Jahren Witwe. Alle kommen zusammen, wir kochen was Feines und geniessen das Fest sehr ausgiebig. Die Kinder und ihre Familien kommen schon am 24. abends und übernachten dann auch bei mir und bleiben bis zum 26. Ich finde es immer schön, wenn wir dann am Morgen zusammen frühstücken, es herrscht eine wunderbare Stimmung. Mit den Kindern geht es oft sehr lebhaft zu, vor allem, wenn es darum geht, die Päckli aufzumachen.

Die eindrücklichste Erinnerung an Weihnachten war das letzte Fest mit meinem Mann. Wir haben jeweils gesungen und musiziert. Mein Mann war krank; eine Zeitlang war er noch auf, ging aber dann ins Bett und so haben wir uns um das Bett, versammelt und die Lieder alle im Schlafzimmer zusammen gesungen.»

Zusammengetragen von Imelda Ruffieux

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