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Freuden und Sorgen im Sängerbund

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Freuden und Sorgen im Sängerbund

Delegiertenversammlung des Sängerbunds des Seebezirks

«Freude am Gesang, doch auch gemeinsame Sorgen verbinden uns», betonte Präsident Ernst Linder. Nach der Demission von Gisela Weber bleiben im Vorstand des Sängerbunds zwei Stellen vakant.

Von TILDY SCHMID

Der gemischte Chor und der Männerchor Ried umrahmten die 137. Delegiertenversammlung des Sängerbunds Seebezirk in Ried bei Kerzers.

Gemeinsame Freude,
gemeinsame Sorgen

Der Sängerbund Seebezirk fördert als Verband den Chorgesang. Nebst der Organisation von Sängerfesten und Sängertreffen unterstützt er die Chorzusammenarbeit. Er umfasst zwei Frauen-, zehn Männerchöre und neun Gemischte Chöre. «Nicht nur Freude am Gesang verbinden uns, sondern auch Sorgen», betonte der Präsident Ernst Linder. «Überall fehlen Dirigenten, also arbeiten und proben Chöre vermehrt gemeinsam.»

«Sorgen bereitet auch der Mitgliederschwund», fuhr Linder fort, doch ein Lichtblick sei das letzte Jahr, wo sich Aus- und Eintritte die Waage hielten. Ein Wunder sei dem Frauenchor Kerzers gelungen, denn er durfte zehn neue Sängerinnen aufnehmen. Auch im Bereich Ausbildung gebe es viel zu tun. Gerade hier könnte ein Dachverband von grossem Nutzen sein.

Trudi Vonlanthen, Präsidentin der Musikkommission, freute sich über die zum Teil ungewohnte Liedauswahl am Sängerfest. «Der Sängerbund will Raum für Experimente bieten», sagte sie und freute sich über die aufbauende Kritik der Experten. «Damit kann ein Leiter mit seinem Chor konkret weiterarbeiten und zu bewegenden Ergebnissen kommen.»

Ganz besonders geehrt wurde Gisela Weber. Nach ihrer Wahl 1988 als Vizepräsidentin des Sängerbundes amtierte sie seit 1994 als Präsidentin. «Als sehr bereichernd erlebte ich meine Amtszeit», bedankte sie sich gerührt. Sie wird in Cordast und im bernischen Brüttelen weiterhin als Dirigentin tätig sein und bleibt aktive Sängerin im Frauenchor Murten.

Vakanz im Vorstand bleibt

Alle statutarischen Geschäfte fanden Einstimmigkeit. Die Rechnung 2002 zeigt einen Ausgabenüberschuss von 405 Franken, doch der Voranschlag 2004 fiel wieder positiv aus. Die Vakanz im Vorstand bleibt bestehen – nach wie vor fehlen zwei Mitglieder.

Für das Sängertreffen 2005 konnte noch kein Ort bestimmt werden. Nach der Absage von Ferenbalm und Büchslen-Gempenach wurde aus der DV heraus die Präsidentin des Gemischten Chors Fräschels angefragt. Sie nimmt den Wunsch zuhanden des Vorstands entgegen.
Pierre Menétrey, Präsident des Sängerverbands des Kantons Freiburg, orientierte über den zu gründenden Dachverband der freiburgischen Gesangsvereine. Ziel der neuen Chorvereinigung soll die professionelle Ausbildung von Chorleitern und Sängern und die vertiefte Zusammenarbeit zwischen Jugend- und Erwachsenenchören sein.

Synergien nutzen

Man will Synergien besser nutzen, das Ansehen des Chorgesangs in der Öffentlichkeit vergrössern und sich die Unterstützung der politischen und kirchlichen Behörden und des Konservatoriums sichern. «Der Dachverband will für neuen Schwung bei den 57 Freiburger Chören mit über 6000 Sängern sorgen», ruft Menétrey zur positiven Einstellung auf. Die konstituierende Versammlung soll am 21. Juni 05 stattfinden.

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